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Das Pip-XMAS-Update und seine Folgen für Affiliates

Gestern ist ein neues (Un)wort für die SEO- und auch für die Affiliateszene kreiert worden. Philipp Klöckner aka. pip hat das aktuelle Rauschen der Google-SERPS auf Pip-XMAS-Update getauft. Schon seit Anfang dieser Woche ist zu erkennen, dass besonders starke Brands bei starken Keywords (teilweise aus dem Nirwana) nach oben schießen. Ich möchte mich hier mit den Folgen (und Chancen?) für die (SEO-)Affiliateszene auseinandersetzen und das Pip-XMAS-Update aus Sicht eines Affiliates durchleuchten.

David Deutsch hat den gestrigen Tag als schwarzen Mittwoch für die Affiliate-Szene betitelt. Ganz so dramatisch würde ich es nicht ausdrücken, aber die SEO-Affiliates, die bisher mit trafficstarken und wertvollen Keys wie DSL, Handy, Reise, Urlaub usw. in den organischen Google-SERPS top gerankt sind waren, dürfen erstmal schwitzen. Grund dafür ist die oben erwähnte Bevorzugung starker Marken. Google verfolgt das Ziel, den User ohne Umwege direkt zum gewünschten Angebot zu führen. Philipp Klöckner schreibt dazu:

Die “Umwege”, die ein User dabei nimmt (nennt man landläufig auch Preisvergleich oder “Affiliates”) liefern zwar zusätzliche Information, kosten aber auch Zeit und passen nicht so recht in die Google-Wertschöpfungskette, da dort auch andere Vergütungsformen als AdSense/AdWords existieren.

Sicher hält Google son den Weg zur eigentlichen Information kurz. Wenn man beispielsweise nach DSL sucht, dann wird nun das Angebot von Alice-DSL prominent auf dem ersten Platz präsentiert. Warum ausgerechnet Alice diesen Bonus bekommt und wie das vor der Konkurrenz zu rechtfertigen ist bleibt offen scheint geklärt zu sein, soll aber auch nicht Gegenstand dieses Artikels werden. Durch die Bevorzugung von Alice und auch 1und1 werden jedoch andere (Affiliate)seiten nach hinten gespühlt. Das gleiche gilt auch für einige weitere Branchen. Ein an DSL interessierter Nutzer, der nur nach DSL sucht, wird also mit absolut großer Wahrscheinlichkeit beim Angebot von Alice-DSL landen - und zwar plain und direkt. Das wird DSL-Vergleichsseiten wie dem schon seit Jahren renommierten und ausgezeichnet rankenden DSLweb.de einige Transaktionen kosten - könnte man zumindest meinen.

Kaufverhalten - großes Vertrauen in User-Rezensionen

Ich wage zu behaupten, dass solch unkonkrete Suchanfragen wie DSL, Urlaub usw. viel zu allgemein sind und der Benutzer gerade deshalb nicht unbedingt auf ein bestimmtes Angebot, zum Beispiel Alice-DSL, anspringen wird. Jemand, der nur nach DSL sucht, hat offensichtlich keine konkreten Vorstellungen bzw. kein bevorzugtes Unternehmen auf dem Radar, sonst würde die Suchanfrage mit Sicherheit konkreter ausfallen. Wenn man nun noch das Kaufverhalten im Internet berücksichtigt, kann man schon fast wieder aufatmen, denn Nutzermeinungen im Internet beeinflussen Kaufverhalten erheblich:

Nahezu jeder Internet-Nutzer (88%) greift zumindest gelegentlich auf nutzergenerierte Produktrezensionen zurück. Fast ein Viertel (23%) zählt sogar zum Kreis der aktiven Leser: Diese rufen Nutzermeinungen mindestens einmal pro Woche ab.

Der klassische Produktvergleich und die Meinung anderer Käufer trägt also maßgeblich zur Kaufentscheidung bei. In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel Der Prozess der Kaufentscheidung von Eric Wilde sehr interessant. Auch hier wird festgestellt, dass vor einem Kauf die Suche nach Informationen und Bildung sowie Bewertung von Alternativen stattfindet. Konkretisiert man also die Suchanfragen und sucht nach DSL Vergleich, sind Alice-DSL und 1und1 schon nicht mehr unter den Top10. Stattdessen findet man klassische und gut optimierte Vergleichsportale, welche wiederum auch durch Affiliate-Marketing finanziert werden.

Spezifizierte Suchanfragen bringen bessere Ergebnisse

Wie gerade beschrieben, reicht es schon, die Suchabfrage DSL um das Wort Vergleich zu ergänzen, um gänzlich andere und wohl auch informativere Ergebnisse zu bekommen. Der Trend geht ganz deutlich zu Suchanfragen mit zwei und mehr Wörtern. Matt Tatham von hitwise.com hat in einer Veröffentlichung festgehalten, dass Suchanfragen mit mehreren Wörtern immer beliebter werden. Es wird deutlich, dass immer mehr Benutzer es verstehen, ihre konkreten Wünsche auch für Suchmaschinen besser zu formulieren. Jan Jecke von Jaywop.de schreibt dazu treffend:

Immer mehr Informationshungrige geben detailliertere Suchanfragen ein. Anfragen mit vier und mehr Wörtern sind keine Seltenheit. Der Grund dafür kann in der mangelnden Qualität liegen, die die Ergebnisse bei Ein- und Zweiwortabfragen hervorbringen.  Spezifischere Suchanfragen scheinen also bessere Ergebnisse zu garantieren.

Ich selber habe schon vor einiger Zeit davon Abstand genommen, auf einzelne, generische Keys zu optimieren. Je spezifischer der Benutzer seine Suchanfrage formuliert, desto wertvoller ist der Traffic für Affiliates. War gestern also ein schwarzer Tag für Affiliates?!? Nein, ich denke nicht. Man muss seine Besucher nur präzise bedienen und versuchen, möglichst performanten Traffic zu generieren. Wen interessieren schon Top-Rankings bei DSL, Urlaub, Kredit usw…?!? ;-)

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Dieser Beitrag wurde vor am Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 16:43 Uhr veröffentlicht und unter Allgemeines gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

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