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11.09.2008, 15:33

Das Ende des Cookie-Trackings?

In der letzten Zeit wurde in der Öffentlichkeit vermehrt der Datenschutz im Internet thematisiert. Das hat wohl die Hersteller von Web-Browsern veranlasst in Ihre neuen Versionen neue Features zum Schutz der Privatsphäre einzubauen.

Insbesondere die bekannten Cookies sind unter Beschuss geraten. Da ein gehöriger Teil des heutigen Online-Werbegeschäfts auf Browser-Cookies basiert werden Maßnahmen zur Blockierung von Cookies sicher große Auswirkungen haben. Wie ist es heute bereits?

Internet Explorer

Die Aktuelle Version 7 des IE blockiert von Hause aus alle Cookies von Drittanbietern. Dies bedeutet dass via Frames eingebundene Seiten, deren Domain nicht mit einer entsprechenden P3P-Policy ausgestattet ist, keine Cookies lesen und schreiben können. Das ist vielen Leuten nicht bewusst so dass insbesondere die von Affiliates geliebten iFrames zukünftig immer weniger funktionieren dürften.

Internet Explorer 8 wird eine Art Tarnkappenmodus haben. Cookies werden nicht komplett blockiert aber werden nur als Session-Cookies behandelt und beim Schließen des Browsers gelöscht. Diese Funktion wurde ursprünglich für die Benutzung des Internets an fremden Rechnern entwickelt, wird aber sich auch bei vielen Nutzern am eigenen Rechner eingesetzt werden. Als weitere Neuerung gibt er IE 8 dem Benutzer die Möglichkeit beim Schließen des Browsers nur die Cookies der in den Favoriten gespeicherten Domains zu behalten und den Rest zu löschen.

Mozilla Firefox

Der aktuelle Firefox blockiert Cookies von Drittanbietern nicht. Allerdings gibt es in den Einstellungen eine ganz einfache Möglichkeit alle Cookies beim Beenden zu löschen. Ich kenne wirklich viele Leute die das bereits tun. Darüber hinaus gibt es bereits viele Plugins die Banner und Cookies herausfiltern. Lustigerweise werden diese Banner-Einblendungen von den Werbeeinblendungen teilweise gezählt obwohl gar nichts zu sehen ist. CPM-basierte Werbung wird sich daher immer weniger rechnen.

Google Chrome

Dieses Ding ist fast wie ein Trojanisches Pferd. Es steht plötzlich vor der Tür und kann kostenlos benutzt werden, doch im Inneren lauert der Feind der Freiheit. Chrome verfügt zwar auch über die Möglichkeit zum Blockieren von Cookies, doch die Software meldet diverse Nutzerdaten zurück an seinen Hersteller. Google bekommt also private Nutzerdaten, die anderen bekommen sie eben nicht. Im Ergebnis verschafft die Nutzung von Chrome der Firma Google also einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Cookie-basierten Werbenetzwerken.

Lösungen für Werbenetzwerke

Das Ausmaß des aktiven Blockierens oder Löschens von Cookies durch die Browser-Nutzer war lange Zeit umstritten. Inzwischen gibt es dafür eine recht gute Datenbasis. AffiliateFuture, ein Affiliate-Netzwerk aus Großbritannien, konnte einen Anstieg der getrackten Transaktionen in Höhe von etwa sieben Prozent beobachten, nachdem sie begannen zusätzlich mit Flash-Cookies zu arbeiten. Ich denke mit der Verbreitung der neuen Browser-Generation wird die Diskrepanz noch größer werden.

Online-Werbenetzwerke können sich zukünftig nicht mehr allein auf die alten Browser-Cookies verlassen. Sie müssen auch neue Techniken wie Fingerprint oder Flash-Cookies einsetzen. Nicht der Einsatz einer der vorgenannten Tracking-Methoden allein sondern ihr gleichzeitiger Einsatz ist erforderlich.

Tracking im mobilen Internet

Viele Handy-Browser unterstützen keine Cookies, Javascript und Flash. Deshalb entstehen beim Einsatz der o.g. Tracking-Technologien erhebliche Diskrepanzen zwischen den tatsächlichen und den gemessenen Transaktionen. Aus diesem Grunde ist zum Beispiel das Google Conversion Tracking für Mobile-Kampagnen nutzlos.

Frontend-basiertes Tracking ist hier also nicht zielführend. Statt dessen müssen die Advertiser ihr eigenes Server-Tracking fahren und die Transaktionen über ihr Backend an die Werbenetzwerke melden.

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Peter Glaeser

Über den Autor, Peter Glaeser (AffiliateTracking.de)Peter Glaeser bei XING
Peter beschäftigt sich seit 2002 mit Online-Werbung, insbesondere mit Tracking und dem mobilen Internet. Er bloggt auf peterglaeser.com und hält regelmäßig Vorträge auf Online-Marketing-Konferenzen in Europa und den USA.


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