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09.03.2011, 13:13

'Wir wollen neue Affiliates aufbauen' - Interview mit AdStyles von Stylight

Die Münchener Mode-Suchmaschine Stylight ist letztes Jahr zu einem Marktplatz für Mode herangewachsen, an den große, namenhafte Shops und Brands angeschlossen sind. Grund genug, mit AdStyles ein eigenes Inhouse-Partnerprogramm zu starten. Lesen Sie, wie man auch als absoluter Neuling im Modebereich Fuß fassen kann.

Günther Giani und die Stylight-CrewGünther Giani und die Stylight-Crew

Günther Giani: Für alle, die Stylight noch nicht kennen: Was genau macht Ihr?

Scarlett Wycisk: Stylight ist ein Holzbrinck-Venture Startup und wird durch diverse Business-Angels finanziert. An den Start gegangen sind wir vor mehr als zwei Jahren. Geleitet wird Stylight von vier Geschäftsführern, zwei davon kommen aus der BWL und zwei haben ein abgeschlossenes Informatik-Studium. Das Produkt 'Stylight' war ursprünglich eine Meta-Suchmaschine für Modeartikel und wurde vor fünf Monaten um einen Marktplatz mit mittlerweile mehr als 30 angeschlossenen Shops erweitert.

Günther Giani: Wo genau liegt der Unterschied zwischen einer Meta-Suchmaschine und einen Marktplatz?

Scarlett Wycisk: Eine Meta-Suchmaschine bietet dem User die Möglichkeit eine große Anzahl verschiedenster Artikel auf einer Seite zu suchen und zu vergleichen, danach entscheidet man sich für ein Produkt und wird auf den jeweiligen Partnershop weitergeleitet. Der Marktplatz ermöglicht es, Artikel aus verschiedenen Shops direkt auf Stylight.de zu kaufen. Es gibt also einen Stylight-Warenkorb, der mit Produkten aus verschiedenen Online-Shops aus dem Modebereich gefüllt werden kann. So können unsere Kunden bequem Produkte aus mehreren Shops bestellen, ohne mehrere Bezahlvorgänge auszulösen, da die komplette Rechnungsabwicklung von Stylight übernommen wird. Die Meta-Suche läuft derzeit noch parallel weiter, weil noch nicht alle Shops an den Marktplatz angeschlossen sind. Bei gewissen Artikeln wird man also noch zu unseren Partnershops weitergeleitet.

Günther Giani: Stylight ist also selber sowohl Affiliate von den Shops, die an die Metasuche angeschlossen sind, als auch von den Shops, deren Produkte man über den Marktplatz kaufen kann. Stylight tritt aber auch als Merchant auf und betreibt ein eigenes Partnerprogramm. Wie passt das zusammen?

Scarlett Wycisk: Dadurch, dass wir Produkte von unserem Marktplatz zu anderen Konditionen verprovisionieren können, macht ein Partnerprogramm einfach Sinn.

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Günther Giani: Nochmal zu eurem Marktplatz. Kann man sich das so vorstellen, wie den Marktplatz von amazon? Dort hat man ja auch die Möglichkeit, direkt über amazon bei anderen, an den Marktplatz angeschlossenen Online-Shops einzukaufen. Und woraus genau besteht das Produktangebot von Stylight?

Scarlett Wycisk: Genau, unser Marktplatz ist vergleichbar mit dem von amazon, nur eben, dass wir eine bestimmte Produktkategorie bedienen, und das sind Modeartikel. Grundsätzlich bieten wir Modeartikel für Männer und Frauen. Das Sortiment ist riesig und umfasst Schuhe, Designertaschen, Mode-Accessoires, Jacken, Mäntel, T-Shirts, Mützen; eigentlich alles, was man im Modebereich kaufen kann. Im Moment sind hauptsächlich Shops angeschlossen, die große und aktuelle Brands wie Adidas, Converse, G-Star, 5Preview oder Bench. haben, wir werden aber auch immer mal wieder kleine und neue Labels aufnehmen.

Günther Giani: Ich nehme an, dass eure Zielgruppe hauptsächlich modebewusste Frauen sind?

Scarlett Wycisk: Im Moment ist es fast ausgeglichen. Unsere Besucher sind zu 65% weiblich und demnach zu 35% männlich. Der Altersschnitt liegt bei 25 Jahren. Das muss aber nicht heißen, dass man als Affiliate primär für 'weiblichen Traffic' sorgen sollte. Es kommt halt darauf an, wie man sein Marketing ausrichtet. Die Range an Männerprodukten auf unserem Marktplatz hält zwar nicht ganz 50%, macht aber dennoch einen relativ ausgeglichenen Anteil aus.

Günther Giani: Wie sollten eure Kunden finanziell aufgestellt sein? Gibt es auch Produkte für den kleineren Geldbeutel? In dem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, wie hoch der durchschnittliche Bestellwert bei Stylight ist.

Scarlett Wycisk: Der Warenkorbwert liegt im Schnitt knapp über 100 Euro. Wir haben eigentlich alle großen Marken und somit wirkliche Markenmode im Angebot. Daher bedienen wir vom Preis her eher nicht die H&M oder C&A Zielgruppen, sondern die Konsumenten, die ein ausgeprägtes Markenbewusstsein haben und sich eher an Streetfashion-Labels orientieren bis hin zu Designerbrands wie beispielsweise Gucci, Bugatti etc.

Günther Giani: Kommen wir zu AdStyles, dem Partnerprogramm von Stylight. Du hast im Vorfeld erzählt, dass es unterschiedliche Provisionsmodelle gibt.

Ein Blick ins Stylight-OfficeEin Blick ins Stylight-Office

Scarlett Wycisk: Richtig. Alle Bestellungen, die über den Marktplatz und somit unser eigenes System generiert werden, können wir komplett durchtracken. Das ermöglicht es uns, Provisionen ab 10% pro Verkauf auszuschütten. Bei Shops, die nur an die Metasuche und nicht an den Marktplatz angeschlossen sind, können wir den User nach dem Klick auf ein Produkt nicht weiter tracken. Daher schütten wir in diesen Fällen mindestens 0,15 Euro pro Click-Out aus, also pro Klick, der den User von Stylight zum jeweiligen Shop führt.

Publishern, die viel mit AdSense arbeiten und an CPC gewohnt sind und nicht auf eine reine Performance-Vergütung gehen wollen, können wir auch ein CPC-Modell anbieten. Das ist natürlich keine Standard-Geschichte, da wir dafür sehr guten und conversionstarken Traffic brauchen. Wenn eine reine CPC-Vergütung gewünscht ist, schauen wir uns die entsprechenden Publisherseiten sehr genau an und nach einer kurzen Testphase sehen wir, wo sich der CPO einpendelt. Wenn der CPO zufriedenstellend ist, können wir komplett auf das CPC-Modell switchen. Dort fangen die Vergütungen dann auch bei 0,20 Euro pro Klick an, was oberer AdSense-Durchschnitt für den Bereich ist.

Für Publisher, die aus dem Displaybereich kommen, bieten wir noch ein TKP-Modell an. Das sind aber meistens sehr exklusive Publisherseiten.

Günther Giani: Ist es denn auch möglich, die gerade beschriebenen Provisionsmodelle zu kombinieren? Ich denke da zum Beispiel an eine Kombi aus CPC und CPO.

Scarlett Wycisk: Das können wir natürlich auch machen. Dadurch, dass wir ein privates Affiliate-Programm haben und uns kein Netzwerk angeschlossen haben, sind wir sehr flexibel in dem, was wir tracken und was wir nicht tracken. Das heißt, dass ich auf jeden Publisher genau runterbrechen kann, was vergütet wird und was nicht. Generell werden ohnehin alle Aktionen in unserem System gespeichert. Dazu gehören zum Beispiel auch ungültige Klicks und nicht gewertete Leads, die wir bei Bedarf nachvergüten können. Wir können natürlich auch einstellen, dass sowohl Klicks als auch Sales vergütet werden. Generell können wir Provisionen auch auf einzelne Werbemittel runterbrechen, das heißt, dass wir Provisionen für einzelne Werbemittel festlegen können.

Günther Giani: Gibt es eine Lifetime-Vergütung für von Affiliates neu generierte Kunden oder werden die Kunden nach jeder Bestellung wieder 'freigegeben', so dass bei einer eventuellen Folgebestellung andere Affiliates auch die Möglichkeit bekommen, mit bereits bestehenden Kunden Umsatz zu generieren?

Scarlett Wycisk: Alle Kunden sind nach einer Bestellung grundsätzlich wieder frei und standardmäßig nicht an einen Affiliate-Account gebunden. Wenn wir Publisher haben, wo es sich lohnt, können wir natürlich auch auf Kundenbasis vergüten. Das ist aber keine Standardroutine, sondern würde von uns im System für den jeweiligen Publisher eingestellt werden. Das müssten dann aber exklusive Partner und Kooperationen mit potentiellen sehr guten Partnern sein.

Günther Giani: Ihr bietet auch contentsensitive Werbemittel an. Kann ich mir das so vorstellen, dass ich wie bei Google AdSense einen Codeschnipsel in meine Seite einbaue, ein Crawler (Robot) den Content der Seite analysiert und relevante Anzeigen ausliefert?

Scarlett Wycisk: Wir haben zum einen Produktbanner, wo der Partner selber einstellen kann welche Kategorie, Subkategorie und welchen Brand er für diese Anzeige ausgeliefert haben möchte. Wenn man zum Beispiel eine Seite hat, die sich nur mit Bundfaltenhosen beschäftigt, kann man sich genau dieses Produkt heraussuchen und ausliefern lassen. Das ist natürlich nicht kontextsensitive, sondern manuell eingestellt. Das Andere sind Produktbanner, die sich über den AdServer generieren. Diese werden dann automatisch mit den Retargeting-Bannern ausgespielt. Wir haben für die großen Werbeformen wie Widesky oder Supersize-Banner keine statischen Bildbanner, sondern immer Retargeting-Banner, die im besten Fall, also wenn der User getagged ist, Retargeting auf den Publisherseiten ausspielt. Wenn der User nicht getagged ist, saisonale Banner ausgespielt.

Günther Giani: Angenommen, ein unerfahrener User möchte als Affiliate bei AdStyles anfangen, weiß aber nicht so recht, wie er das anstellen soll. Kann er sich mit seinen Fragen an Euch wenden, oder setzt ihr voraus, dass sich eure Affiliates ausreichend in der Branche und mit den verschiedenen Möglichkeiten auskennen?

Scarlett Wycisk: Ein Grundgedanke von AdStyles ist es, neue Affiliates aufzubauen. Gerade Affiliates, die nicht so viel Erfahrung haben und neu im Markt sind oder auch Affiliates, die aus anderen Branchen wie zum Beispiel dem Domaining kommen und wenig Zeit für die Projektierung von Seiten haben, stehen wir natürlich mit Rat und Tat zur Verfügung. Ein Teil meines Jobs ist es zum Beispiel, die Seiten unserer Affiliate zu optimieren. Jeder kann sich mit seinen Fragen an uns wenden und wir schauen uns dann die jeweiligen Affiliateseiten an und beraten und unterstützen die Affiliates bei der Einbindung passender Werbemittel oder bei der Conversionoptimierung. Wenn einer unserer Affiliates nicht so recht weiß, welche Werbemittel er wo einbinden soll oder die aktuellen Werbemittel auf seiner Seite nicht konvertieren, dann schauen wir uns das Ganze an und schicken ihm Screenshots mit Optimierungsvorschlägen. Da wir unsere Kunden kennen und selber aus der Branche kommen, wissen wir schon recht gut, was funktioniert und was nicht. Und es ist schließlich auch in unserem eigenen Interesse, dass der Traffic unserer Affiliates konvertiert und aus dem Grund helfen wir wo wir können und so gut wir können. Die individuelle Unterstützung unserer Affiliates nehmen wir uns ganz klar zu Herzen und wir freuen uns immer, wenn wir weiterhelfen können.

Günther Giani: WIe schaut's mit Content aus? Kann man sich diesbezüglich als AdStyles-Affiliate auch an euch wenden?

Scarlett Wycisk: Klar, wir liefern auch Content und sind da sehr flexibel. Der Content wird exklusiv produziert und dafür wird dann auf uns verlinkt. Man muss halt schauen, dass man einen gewissen Gegenwert bekommt. Ich habe Affiliates, die zum Beispiel individuelle Werbemittel für sagen wir zehn Seiten benötigen. Wir stellen das dann inklusive Trackingcodes zur Verfügung. Im Endeffekt müssen uns die Affiliates einfach nur die URL ihrer Seite geben und fragen, was man damit am besten macht und bekommen dann von uns ein komplettes Performance- bzw. Affiliate-Marketing-Konzept zurück. Ich denke, dass das für Leute, die es auch nutzen, sehr spannend ist. Gerade, weil wir derzeit noch relativ klein sind und in sehr engem Kontakt mit unseren Affiliates stehen.

Günther Giani: Den ganze Modemarkt kann man ja nicht gerade als Nische bezeichnen. Traffic ist folglich teuer und Suchmaschinenoptimierung setzt viel Geduld und ein ausgezeichnetes Netzwerk voraus. Das sind Dinge, die sicher gerade für Anfänger echte Hürden sind. Welche Tipps habt ihr für eure Affiliates, was Traffic angeht? Wie generiere ich guten und günstigen Traffic für AdStyles?

Ein weiterer Blick ins Stylight-OfficeEin weiterer Blick ins Stylight-Office

Scarlett Wycisk: Das stimmt, der Modebereich im Gesamten ist sicher keine Nische, aber insgesamt sehr Facettenreich. Ich würde Anfängern raten, sich innerhalb des Modebereiches ein Thema auszusuchen was einem Spaß macht und vergleichsweise klein ist. Man sollte sich also nicht direkt auf das Thema 'Schuhe' stürzen, sondern sich da wiederum eine kleine Nische aussuchen, zum Beispiel Maxi-Kleider oder Peeptoes. (Das sind Schuhe, wo vorne der Dicke Zeh rausschaut -> Für alle Männer ;-) ). Da bietet es sich natürlich an, mit Systemen wie Wordpress zu arbeiten, die wirklich jeder selber aufsetzen kann. Es gibt auch Webhoster, die Wordpress vorinstalliert anbieten. Wenn man an einem Thema Spaß hat und darüber sehr persönlich und enthusiastisch schreibt und regelmäßig Rezensionen über Produkte oder seine Einkäufe veröffentlicht, Fotos macht, Videos veröffentlicht, dann geht das relativ schnell. Gerade Blogsysteme wie Wordpress in Verbindung mit Social Media eignen sich hervorragend, um sich in seinem Bereich Gehör zu verschaffen und zu einer Referenz zu werden. Ich glaube, dass viele Affiliates nicht erkennen, dass man auch mit diesen kleinen Themen gutes Geld verdienen kann, wenn man dort zu einer Persönlichkeit wird. Besonders, wenn man wie bereits gesagt, eine gute Verknüpfung zu Socialmedia hinbekommt. Dazu gehört zum Beispiel eine gute gepflegte Facebook-Fanpage, über die man eine bestimmte Zielgruppe ansprechen kann, denn die Mitglieder einer solchen Fanpage haben ganz offensichtlich Interesse an dem Thema und das sollte man ausnutzen. Natürlich sollte man auch den Twitter-Kanal ausnutzen und neue Blogposts, News usw. tweeten. Hilfreich sind auch Verlinkungen in themenrelevanten Blogrolls, die ganzen Blogloving-Geschichten und so weiter. Gerade die Blogger-Modeszene im Internet ist sehr individuell und es gibt viele Blogger, die zeigen, was sie selber mit Mode machen und was sie als Mode verstehen. Es ist unglaublich, wie viele regelmäßige Besucher die haben und was man sich für eine Fangemeinde aufbauen kann. Zum Großteil sind das sogar Leute, die nicht besonders onlineaffin sind.

Günther Giani: Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Persönliche Rezensionen, die Beschreibung von Kaufvorgängen, wann wurde das Produkt geliefert, wie war die Verpackung und der Zustand des Produktes. Diese Dinge in Fotos und Videos festhalten und darüber bloggen funktioniert richtig gut. Die Kunden vertrauen persönlichen Berichten und suchen sogar explizit danach.

Scarlett Wycisk: Aboslut. Wenn man hinter dem steht, was man bloggt und dem Blog ein Gesicht gibt, kann man recht schnell groß in seiner Nische werden. Natürlich nicht in dem Ausmaß, dass man davon direkt eine fünfköpfige Familie ernähren kann, aber es bringt sicher viel mehr, als wenn man sich auf Themen wie Kredite und Versicherungen stürzt, oder auf Themen, von denen man keine Ahnung hat.

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Günther Giani

Über den Autor, Günther Giani (Affiliate-Marketing.de)Günther Giani bei XING
Ich setze mich seit Anfang 2002 mit Online- und Affiliate-Marketing auseinander. Neben dem ebenfalls 2002 gegründeten Partnerprogramm-Index.de entwickel und betreue ich noch einige weitere Kommunikations- und Informationsportale und bin darüberhinaus der Betreiber von Affiliate-Marketing.de.


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