Blog von Affiliate-Marketing.de https://www.affiliate-marketing.de/blog Blog von Affiliate-Marketing.de: Keine Blätter vor dem Mund und einen klaren Fokus auf den Wald - trotz der ganzen Bäume. de-DE Copyright 2019, Günther Giani Thu, 20 Jun 2019 01:40:55 +0200 Tue, 04 Jun 2019 18:10:13 +0200 60 <![CDATA[300.000 Euro für einen B2B-Sale... whut?!]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/300000-euro-fuer-einen-b2b-sale Newsletter liest, dann weißt Du es schon etwas länger. Mir ist ein Partnerprogramm vor die Flinte gelaufen, bei dem man für einen B2B-Sale mit hoher Auflage eine Provision im sechsstelligen Bereich einstreichen kann. Klar, das ist mit Sicherheit eher die Ausnahme, aber dennoch möglich. Doch selbst mit kleineren Auflagen kann man schon vier- bist fünfstellige Umsätze verdienen.]]> Stell Dir vor, der Duft des ersten Kaffees am Morgen verwöhnt Deinen Geruchssinn. Du setzt Dich an Deinen Laptop und während des Bootens nippst Du schon mal an Deinem frisch aufgebrühten Heißgetränk. Herrlich!

Du checkst Deine Basics, siehst, wie sich Deine Sichtbarkeit, Dein Traffic und Deine Umsätze entwickelt haben und plötzlich bleibt Dein Blick an folgendem Betrag kleben:

300.000 Euro für einen B2B-Sale

Da steht tatsächlich Provision: 300.000,00 EUR. Für eine Transaktion! BOOM!

Whoooa

Was hier nach einem plumpen 'Kauf-meinen-Kurs-und-ich-zeige-Dir-wie-Du-reich-wirst-Teaser' aussieht, ist tatsächlich jedoch die Darstellung einer möglichen Transaktion. Und kaufen musst Du bei mir auch nichts, denn alle Infos hier sind umsonst.

Ich zeige Dir, was möglich ist und wenn Du pfiffig bist und die richtigen Connections bzw. den richtigen Traffic hast, kannst Du hiermit ggf. was Knackiges auf die Straße bringen.

Aber der Reihe nach. Falls Du meinen Newsletter nicht bekommst, weisst Du bisher ja noch gar nicht, um welches Partnerprogramm es hier überhaupt geht.

And the Partnerprogram is...

Ever-Tag.de.

Ever-Tag verkauft Reisegepäckanhänger. Sollte Reisegepäck verloren gehen, kann man den Besitzer anhand des Tags ausfindig machen. Per QR-Code wird der Finder auf eine Profilseite geleitet, wo er die Kontaktdaten des Besitzers findet und ihm das Gepäck zusenden kann.

So weit, so simpel, so gut.

Ich habe mich ein bisschen auf der Seite umgesehen und festgestellt, dass ein Ever-Tag 12,90 Euro kostet. Bei einer Affiliate-Provision von 30% bleiben 3,87 Euro für den Affiliate übrig. Das ist okay, aber eigentlich keine Erwähnung im Newsletter wert.

Richtig spannend klang das für mich zunächst nicht, doch dann bin ich über den Menüpunkt Firmenangebot gestolpert...

B2B-Sales: Hohe Auflagen = hohe Provisionen!

Mein Interesse wurde schließlich schneller wieder erweckt, als ich u-n-s-p-a-n-n-e-n-d buchstabieren kann. Firmen, Sponsoren, Eventveranstalter etc. können Angebote für Bestellungen mit einem Volumen von 1000+ Auflagen einholen.

Und wo ein Angebot ist, ist im Optimalfall am Ende ein Verkauf.

Auf einen Schlag Verkäufe von 1.000, 25.000, 500.000 oder noch mehr Ever-Tags bewerben? Na klar! Hallo Ever-Tag.de, Du hast meine volle Aufmerksamkeit!

Aber okay, bleiben wir realistisch. Um Dich wieder sanft zu erden, greift an dieser Stelle die Überspannungs-Schutzeinrichtung dieses Blogs.

Einen Sale in der Größenordnung 1.000.000 Exemplare zu generieren, ist zwar nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich. Also renn' jetzt nicht direkt blindlings zu Deinem lokalen Lamborghini-Fachgeschäft.

Nichtsdestotrotz klingt das für mich nach Potenzial und ich gehe davon aus, dass findige Menschen mit entsprechendem Netzwerk hier 4-5stellige Beträge einfahren können. Für mich ein Grund, darüber ein paar Zeilen in die Tasten zu hacken.

Lediglich der Columbo in mir musste noch eine Frage klären, bevor ich diese Zeilen hier schreiben durfte.

Wie genau werden B2B-Sales erfasst, die nicht über das Shopsystem generiert werden?

Guter Punkt, oder? Im Normalfall ist es ja so, dass nach einem Click beim Client ein Cookie gesetzt wird, anhand dessen der Affiliate beim Bezahlvorgang erkannt und vergütet werden kann.

Klassisches Tracking-Szenario

Wenn nun aber ein Sale über ein Kontaktformular eingeleitet wird, finden sowohl Beratung als auch Verkauf abseits des herkömmlichen Prozesses statt. Der Warenkorb wird nie gefüllt und der Bezahlvorgang wird nicht online abgeschlossen.

Klassisches Tracking-Szenario funktionier hier nicht

In diesem Szenario ginge die Provision also flöten, was dem vermittelnden Affiliate natürlich ganz übel vor den Kopf stoßen würde.

Nach einigen Telefonaten und Mails mit dem Geschäftsführer und dem Affiliate-Manager von Ever-Tag.de konnte aber eine Lösung gefunden und implementiert werden: Firmenanfragen werden über das entsprechende Formular mitsamt dem Auftragsvolumen im Trackingsystem erfasst. Bei erfolgreichem Abschluss wird der Sale angepasst und freigegeben.

Angepasst deswegen, weil sich der Stückpreis bei hoher Auflage natürlich nicht linear entwickelt, sondern exponential abnimmt. Das ist aber vollkommen normal, denn die Masse macht's günstiger. Darüber hinaus fließen noch ein paar andere Faktoren in die Preisberechnung ein.

Auf Anfrage wurde mir noch ein Infochart über die Preisentwickung und Vergütungen bei hochvolumigen Aufträgen zugeschickt. Ich habe die Margen neongrün auf schwarz gesehen: 300K+ sind möglich!

Auf geht‘s!

Na, Blut geleckt? Um die Voraussetzungen für die Jagd nach einem schmucken B2B-Sale zu schaffen, musst Du folgendes tun:

  1. Melde Dich über ADCELL beim Partnerprogramm von Ever-Tag.de an
  2. Teile dem Support von Ever-Tag mit, dass Du das B2B-Angebot bewerben möchtest. Die entsprechenden Werbemittel werden dann für Dich freigeschaltet.
  3. Löse das Zaumzeug Deines Großhirns, gönn' ihm einen ausgedehnten Auslauf und teste die apportierten Ideen!

Als Motivationsklapps habe ich hier noch ein paar Denkanstöße für Dich. Vielleicht ist es in diesem Bereich ja besser, die Kunden zu finden als sich finden zu lassen.

Kaltakquise sozusagen.

  • Persönliche Kontakte: Kennst Du Marketing- bzw. Eventverantwortliche eines Unternehmens? Sprich sie an!
  • Altmodisch offline: Wechsel doch mal das Medium und versuch's konservativ mit Direktmarketing per Briefpost.
  • Klassisch online: Eigene Landingpage, eigens gesteuertes Whitelabel-Formular (inkl. Double-Opt-in für Email-Kampagen) in Kombination mit SEM

  • Umtriebig sein: Knüpfe Kontakte, z.B. auf Messen/Events der Tourismusbranche und bringe Infomaterial mit QR-Code-Links zu Deinem Whitelabel-Formular unter die geschäftigen Entscheider
  • Interessant als Giveaway für Airlines, Kreuzfahrlinien etc. Anstelle von Keksen und Schokolade. Sind zwar teurer, werden aber nicht verputzt.
  • Be nice!

Viel Erfolg, junger Padawan!

]]>
Tue, 04 Jun 2019 18:10:13 +0200 Günther Giani
<![CDATA[Feature-Update #1: Mehr Daten, mehr Filter, bessere Suchergebnisse!]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/mehr-daten-mehr-filter-bessere-suchergebnisse

Bessere Suchergebnisse

Ich habe mich bei der Entwicklung des Filters offensichtlich zu sehr auf komplexe Suchen fixiert. Dabei habe ich aus Versehen die Relevanz einfacher Suchanfragen vernachlässigt. Aber diesen Kunstfehler habe ich mit dem jetzigen Update ektomiert. Vielleicht ist es Dir vorher auch gar nicht aufgefallen, um so besser. Falls doch, versuch' es jetzt noch einmal und Du wirst feststellen:

Die Ergebnisse der Partnerprogramm-Suche sind seit letztem Freitag deutlich besser!

Mehr Daten, mehr Filter!

Da ich ohnehin die Suche unter's Messer genommen habe, habe ich da auch direkt weitere Implantate eingebaut. Ab sofort kannst Du zusätzlich folgende Filter verwenden:

Suche Partnerprogramme...

Die Filter können natürlich miteinander kombiniert werden und beziehen sich dabei immer auf einen Datensatz pro Affiliatenetzwerk. Du sollst bekommen, was Du suchst!

Ich muss aber an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass momentan noch nicht alle Netzwerke die entsprechenden Informationen ausliefern. Natürlich wissen sie alle Bescheid, aber die Mühlen mahlen langsam...

Ich bleibe hier selbstverständlich am Ball und mache weiterhin ordentlich Druck! Mal sehen, welches Affiliatenetzwerk sich hier als erstes ein Fleißkärtchen abholen darf...

Solltest Du der Meinung sein, dass ein Partnerprogramm für einen Filter fälschlicherweise durchs Raster gefallen ist, lass es mich wissen. Ich fixe das dann flott.

Shortlinks zu Suchergebnissen

Als aufmerksamer Klicker hast Du sicher sofort gemerkt, dass ich im vorherigen Absatz direkt auf spezifische Suchergebnisse verlinkt habe. Möglich gemacht hat das die neue Shortlink-Funktion:

Ab sofort kannst Du also Links zu Suchergebnissen bookmarken/speichern und teilen. Mich hat es immer wahnsinnig genervt, Filter jedes Mal neu einstellen zu müssen. Vorbei ist's!

Achso, als kleiner Nebeneffekt ist Affiliate-Marketing.de jetzt auch unter AM.click erreichbar - für die ganz Eiligen.

Und, was meinst Du?

Das ist also das Feature-Update #1 vom 15.03.2019. Noch mehr coolen Kram gibt es mit dem nächsten Update. Bis dahin (danach natürlich auch) hast Du die Möglichkeit, mir Feedback zu geben, Dir Features zu wünschen, Verbesserungen vorzuschlagen und so weiter, und sofort. Deinen Senf kannst Du mir per Kontaktformular oder gleich hier als Kommentar zukommen lassen.

Auf geht's!

]]>
Tue, 19 Mar 2019 10:16:07 +0100 Günther Giani
<![CDATA[Nicht schon wieder: affilinet Network-Quality und Bot-Traffic aus Übersee]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/nicht-schon-wieder-affilinet-network-quality-und-bot-traffic-aus-uebersee Ich habe gerade mal wieder einen Anruf von der affilinet Network-Quality bekommen. Es ist wohl vorgekommen, dass an zwei Tagen des letzten Monats ganze vier Klicks mit meiner ID von Seiten gekommen sind, die nicht von mir betrieben werden. Ich solle doch bitte (mal wieder) erklären, wie das passieren konnte... Ernsthaft?!?

Ich habe also mal wieder das ausgesagt, was ich auch bei den letzten Malen ausgesagt habe und was so auch 100%ig den Tatschen entspricht:

1) Ich habe ausschließlich Werbemittel auf von mir betriebenen und bei affilinet angegebenen und akzeptierten Seiten.

2) Ich betreibe keine Bots. Nicht einen einzigen.

3) Da es sich bei mir ausschließlich um Lead- und Saleprogramme handelt, würden mir Klickbots ohnehin nichts bringen.

4) Ich habe gesagt, dass jeglicher Traffic mit meiner ID, der nicht von einer meiner Seiten kommt, doch bitte einfach von affilinet ignoriert, geblockt und nicht gewertet werden soll.

Alleine der Punkt 4) sollte ausreichend belegen, dass ich nicht für diese gigantischen Masse von 4(!!!) Klicks verantwortlich bin. Ich habe daran kein Interesse. Es bringt mir nichts. Ich habe andere Sachen zu tun. Warum um Himmels Willen muss ich mich wieder und wieder für schrottigen Übersee-Traffic verantworten, der nicht von meinen Seiten kommt und mir nichts bringt oder für offensichtliche Bots, die binnen kürzester Zeit mehrmals meine Links 'anklicken'?!?

Es liegt in der Natur des Internets, dass Seiten von Bots (und damit meine ich natürlich keine offiziellen Crawler!) gescraped und kopiert werden und dass die Seiten hinter gescrapten Links mit modifizierten Headern aufgerufen werden. Dagegen kann ich auch nichts tun. Das sollte dann auch langsam mal bei der affilinet Network-Quality angekommen sein.

Bitte, liebes affilinet Network-Quality-Team, ignoriert doch einfach Traffic mit meiner ID, wenn dieser Traffic nicht von einer meiner Seiten kommt und schon ist der Drops gelutscht! Blockt einfach grundsätzlich alle IPs und/oder Blöcke, die in auffällig hoher Frequenz und in zu kurzen Intervallen auf eure Trackingserver feuern. Ich persönlich habe immer noch keinen Einfluss auf Scripts/Bots von irgendwelchen Scriptkids aus Taiwan, Mexiko oder Japan. Echt nicht. Ich habe auch nicht den Hauch einer Chance, dagegen vorzugehen und das solltet ihr auch wissen. Warum muss ich mich wieder und wieder für so etwas rechtfertigen?!?

An dieser Stelle ein kleines, analoges Beispiel zum Verständnis: Angenommen, jemand verschickte jeden Tag wahllos 10 sinnfreie Briefe an zufällig ausgewählte Empfänger und würde dabei jedes Mal die affilinet GmbH als Absender auf den Briefumschlag schreiben. Würdet ihr von affilinet euch verantwortlich fühlen, wenn die Empfänger dieser Briefe sich an euch wenden und eine Rechtfertigung für diesen Spam verlangen würden? Oder könntet ihr etwas dagegen unternehmen? Ich denke, die Antworten liegen auf der Hand.

Das Witzigste ist ja, dass mir wegen dieser 'Fraud-Protection' schon mehrmals Auszahlungen gesperrt wurden. Jeder, der mein Geschäftsmodell kennt, weiß, wie ungerechtfertigt das ist. Selbst wenn ich wollte, könnte ich mit meinem Modell nicht einen einzigen Cent durch automatisierte Abläufe ergaunern. Das geht nicht! Und man müsste sich eigentlich nur mal kurz meine Seiten anschauen um genau das zu erkennen. Wenn ich dann zusätzlich noch gefragt werde, wo genau auf Affiliate-Marketing.de denn die Werbemittel von affilinet sind, dann suche ich in meinem Büro sofort nach der versteckten Kamera.

Wisst ihr, beim ersten Mal war das für mich ja noch vollkommen in Ordnung. Ich fand das gut, dass man sich um die Qualität des Traffics kümmert und ich dachte, nach dem ersten Telefonat und der Erklärung meines Modells etc pp. wäre die Sache geklärt. Beim zweiten Mal war ich schon etwas erstaunt, dass ich mich wegen der gleichen 'Vorwürfe' wieder erklären musste. Beim dritten und spätestens jetzt beim vierten Mal reicht's dann aber auch langsam, meint ihr nicht?

Ich muss auf jeden Fall bei einer solchen Auszahlungssperre immer erst mal mit meinem Ansprechpartner bei der affilinet Network-Quality telefonieren und einmal mehr die vier oben genannten Punkte runterbeten. Im Anschluss daran erkläre ich dann wieder, wie das so funktioniert mit den Bots und dem ganzen Kram und dass HTTP-Requests mit modifizierten Header-Informationen nun wirklich nichts Außergewöhnliches sind. Vielleicht solltet ihr von der affilinet Network-Quality einfach mal einen Blick in die eigenen Logs werfen und dann versuchen, das Zustandekommen des kompletten Trafficaufkommens zu erklären...

Ein freundliches 'Hallo' an dieser Stelle noch an Michael von kleingebloggt.de. Er hat wohl auch schon Bekanntschaft mit dem CSI-Team von affilinet gemacht und sich ebenfalls seinen seinen Frust von der Seele gebloggt.

Mehr zu dem Thema auch auf der facebook-Seite von Affiliate-Marketing.de.

]]>
Thu, 14 Jul 2016 00:00:00 +0200 Günther Giani
<![CDATA[Spiegel.de berichtet prominent über Affiliate-Betrug]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/spiegel-de-ueber-affiliate-betrug Der Spiegel-Online-Redakteur Frank Patalong hat sich gestern mit einem Artikel über unseriöse Machenschaften in der Affiliate-Branche prominent auf die Startseite von Spiegel.de geschrieben. In seinem in der Rubrik 'Internetkriminalität' veröffentlichten Beitrag  'Affiliate-Betrug: Tricksereien im Schmuddel-Web' thematisiert er im Wesentlichen drei Punkte mit Fehler- und somit leider auch Betrugspotential: Intransparenz, PostView-Tracking und herkömmliches Cookie-Dropping.

Im Prinzip ist Frank Patalog der Meinung, dass  Affiliate-Marketing eine gute Methode für Werbende ist, relativ preiswert sehr viele potentielle Kunden auch auf kleinen Web-Seiten zu erreichen. [...] Das ist ein gutes Modell, wenn alle Beteiligten sauber arbeiten. Mit dieser niedergeschriebenen Erkenntnis hat Herr Patalog erstmal vollkommen Recht. Leider wird der Affiliate-Kanal im gesamten Kontext seiner Recherchen aber irrtümlicherweise in die Ecke 'Affiliate-ist-Abzocke-und-Cookies-sind-Schadsoftware' gedrängt, wenngleich er mit dem, was er schreibt, teilweise gar nicht so verkehrt liegt: Es gibt tatsächlich Unternehmen und Webseitenbetreiber, die mit ihren dubiosen Techniken und durchtriebenen Machenschaften aus rücksichtsloser Profitgeilheit kräftig an dem Ast sägen, auf dem eine ganze Branche sitzt. Es ist in der Tat auch die Regel, dass sowohl einige Affiliate-Netzwerke als auch Agenturen wohlwissend und bewusst dubiose und dennoch groß angelegte Kampagnen durchwinken und auch initiieren. Eben nach dem Motto: Selbst an Betrugsmaschen beteiligten [...] oder ignorieren und mitverdienen.

Bei der Erkenntnis, dass Publisher Provisionen für gezeigte Werbung oder für Verkaufsvorgänge kassieren, die auf das Zeigen einer Werbung folgen und durch Cookie-Dateien dokumentiert werden , wird das Kind seltsamerweise nicht beim Namen genannt. In vier ganzen Absätzen wird das Verfahren des Postview-Trackings beschrieben. Nur der Begriff 'Postview' wird im gesamten Artikel nicht einmal genannt. Ob das daran liegt, dass Spiegel.de höchstselbst Werbeplätze für die Vermarktung von Postview-Anzeigen verkauft, sich aber nicht in die Riege der 'Affiliate-Betrüger' einreihen will, sei dahingestellt. Darüber hinaus ist es ohnehin so, dass die ganze Postview-Geschichte wegen der nicht messbaren Performance streng genommen wenig bis gar nichts mit Affiliate-Marketing zu tun hat und nur Nutznießer dieses Vermarktungskanals ist.

Das Gefährliche daran ist, dass der gesamten Branche dadurch erheblicher Schaden zugeführt wird, der sich unter anderem in solchen Artikeln äußert.

Was bleibt hängen?

Der Teufel steckt wie so oft im Detail. Zwar liegt der Autor mit dem Grundtenor gar nicht so verkehrt, dennoch wird dem branchenfremden Leser durch falsch interpretierte Fachausdrücke und teilweise nicht gründlich recherchierte 'Tatsachen' folgende Quintessenz auf's Auge gedrückt: Affiliate, Cookies, diese Internet-Werbebranche und das ganze Drumherum ist alles mindestens nur halblegal oder auch halbkriminell - wie man's nimmt.

Was sollte hängen bleiben?

Es wird einmal mehr die alte Diskussion über Ethik im Affiliate-Marketing angestossen und drastisch die Ursachen für das aufgezeigt, was dem Affiliate-Marketing regelmäßig negative Presse beschert: Intransparenz, Pfusch im Tracking, Ignoranz und der Verkauf von nicht erbrachter Performace. Ein grundsätzliches Umdenken und Einlenken sollte die logische Konsequenz einer solch negativen aber nicht von ungefähr kommenden Berichterstattung sein. Es ist auf Dauer unsinnig und schädlich, wenn ein ursprünglich klar strukturierter Kanal durch Gimmicks und Plastik-Spielereien verseucht wird.

Im Grunde wäre es so einfach: Zurück zum klaren View-Click-Conversion-Stream, der genau so, gemeinsam von Affiliates, Netzwerken und meinetwegen auch Agenturen, transparent abgebildet werden kann - ohne Sportlenkrad, Alufelgen und dickem Auspuff. Einfach nur Affiliate-Marketing.

]]>
Tue, 10 Apr 2012 00:00:00 +0200 Günther Giani
<![CDATA[Support und Kulanz haben einen Namen: SuperClix.de]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/support-und-kulanz-haben-einen-namen-superclixde Ich möchte an dieser Stelle einmal ein großes Lob an Marcus Lutz und sein Team von SuperClix.de loswerden. Es ist bekannt, dass ich mit Affiliate-Marketing.de Webmaster an Affiliatenetzwerke vermittele. Seltsamerweise konnte ich mit Affiliate-Marketing.de nur auffällig wenige Leads für SuperClix.de generieren. Fast alle meiner SuperClix-Leads kamen von meiner (alten) Seite Partnerprogramm-Index.de. Nur ein Bruchteil konnte Affiliate-Marketing.de direkt aus der Sektion für Partnernetzwerke generieren. Seit heute kenne ich die Ursache dafür und muss zugeben, dass es 100%ig mein Fehler war: Ich hatte aus absolut nicht mehr nachvollziehbaren Gründen die komplett sinnfreie Tracking-ID 'test' in meinem Tracking-Code stehen...

Ich bin fast mein Frühstück wieder losgeworden, als ich heute beim Umbau der Weiterleitungsfunktion von Affiliate-Marketing.de gesehen habe, was ich irgendwann und aus mir unbekannten Gründen mit dem Tracking-Code von SuperClix.de angestellt hatte:

http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?id=test&pp=1&linknr=24&page=http://clix.superclix.de/cgi-bin/ppsignup.cgi?pp={REPLACE}&subid=am$klick_referenz

Meine ID, welche meine Transaktionen eindeutig meinem Konto zuordnet, lautete bis vor drei Stunden noch 'test'. TEST!!! Was für ein Krampf! Kein Wunder, dass ich über den Partnerprogramm-Katalog keine Leads für SuperClix.de generiert habe. Alle SuperClix-Leads kamen wie gesagt von Partnerprogramm-Index.de oder der Sektion für Partnernetzwerke.

Wie ich den Backups meiner Festplatte entnehmen kann, besteht dieser fiese, fiese Fehler mindestens seit März diesen Jahres. Ich habe darauf verzichtet, die Backup-DVDs rauszukramen und weiter in die Vergangenheit zu forschen, da ich das Schlimmste vermute... Fehler behoben - Schwamm drüber - Shit happens!

Ich habe mich mit meinem Anliegen direkt an Marcus Lutz, den Gründer von SuperClix.de gewendet und ihm mein Leid geklagt:

Wäre es möglich, mir die Affiliates die von der ID 'test' und vom Referrer affiliate-marketing.de kamen, rückwirkend zuzuordnen?

Knapp 20 Minuten später konnte ich in meinem SuperClix-Account sehen, dass die Anzahl der von mir vermittelten Affiliates deutlich angestiegen war. Kurz danach kam auch schon die Antwort von Marcus Lutz. Er konnte mir Affiliates in einem guten 3telligen Bereich zuordnen und hat diese dann auch meinem Konto gutgeschrieben. Ich möchte nochmal sagen, dass ich es war, der den Tracking-Code versaut hatte und SuperClix.de hätte absolut nicht für meinen Fehler aufkommen, geschweigedenn so kulant sein müssen und sich die Mühe machen, mir die Affiliates rückwirkend zuzuordnen oder sich überhaupt damit auseinanderzusetzen. Das ist alles andere als selbstverständlich und die Reaktions- und Bearbeitungszeit von insgesamt nur knapp 30 Minuten sind eigentlich unschlagbar!

Dafür ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob an SuperClix.de!!!

]]>
Sat, 12 Nov 2011 00:00:00 +0100 Günther Giani
<![CDATA[Nach der Affiliate Summit East 2011 - was bringen (mir) Konferenzen?]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/nach-der-affiliate-summit-east-2011-was-bringen-mir-konferenzen Ende letzter Woche habe ich noch vor dem Eintreffen von Irene New York verlassen. Mein Grund für den Besuch war die weltweit größte Affiliate-Marketing-Konferenz: die Affiliate Summit. Insgesamt wurden den Teilnehmern ganze 38 Sessions zu diversen Themen rund um Affiliate-Marketing angeboten. Da diese Sessions verständlicherweise zum Teil parallel liefen, konnte man während der drei Konferenztage inklusive Keynotes maximal 13 Vorträge komplett verfolgen. Die meisten Vorträge schienen vom Thema her recht interessante Inhalte zu behandeln. Dadurch mussten die Sessions, die man selber verfolgen wollte, mit Bedacht ausgewählt werden - und genau hier hapert es meiner Meinung nach, nicht nur auf der Summit, an einem klaren roten Faden.

Ein Haupgrund für die Teilnahme an einer Konferrenz ist die Weiterbildung. Nicht selten kosten Tickets für Konferrenzen mit hochkarätigen Sprechern ab 500€ aufwärts und am Ende des Tages steht die Frage: War es das Geld wert? Ich möchte an dieser Stelle schon einmal kurz vorgreifen und die Frage mit einem deutlichen 'Ja!' beantworten. Dennoch gibt es einige Dinge, über die ich mich freuen würde bzw. die ein jeder Veranstalter wenigstens mal überdenken sollte.

1) Konferenz-Reihen sollten sich selber referenzieren

Der Affiliate Summit habe ich nun schon zum vierten Mal beigewohnt. Ebenso bin ich ein treuer Besucher weiterer Konferenzen, wie zum Beispiel der Affiliate-Tactixx, der a4uexpo oder der SEO-Campixx. Ein Knackpunkt bei eigentlich allen Konferenzen ist, dass sich Themen wiederholen. Nicht nur im Jahreszyklus, sondern durchaus auch während ein und derselben Konferenz. So zum Beispiel die Sessions 'Advanced ROI Driven Internet Marketing Strategies' und 'Making Affiliate Marketing a Career' der diesjährigen Summit. Im Endeffekt haben die beiden Vorträge auf das gleiche Ziel geschossen: Steigerung der Conversionrate. Auch inhaltlich waren die Vorträge sehr ähnlich und waren so oder so ähnlich schon auf anderen Konferezen zu hören. Natürlich nimmt man zwischen den Zeilen immer wieder neuen Ideen und/oder Anregungen mit. Dafür, dass man aber gegebenenfalls nur 10-15% Neues mitnimmt, hätte man besser eine andere Session mit mehr Potential für die eigenen Weiterbildung besucht. Es ist natürlich für den Veranstalter schier unmöglich, nur neue Themen aufzunehmen und das ist ja auch nicht der Sinn der Sache, da schließlich jedes Jahr Erstbesucher dabei sind, für die eigentlich jede Session hörenswert wäre.

Meine Idee wäre es, auf sich wiederholenden Konferenzen Sessions aufeinander aufzubauen. Wenn man in einem Jahr beispielsweise die Session 'Testgetriebene Conversionoptimierung' anbietet, sollte dieses Thema in der darauf folgenden Konferenz wieder aufgeriffen, nicht aber 1:1 wiederholt werden. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Vorjahressession, könnte man beleuchten, was sich an den damals angesprochenen Methoden geändert hat, was sich besonders gelohnt hat und was eher nicht. Auch könnte man mit Teilnehmern der ersten Session in Interaktion treten und die Session mit einem Workshop verbinden. Wenn sich die Teilnehmner mit eigenen, praktischen Erfahrungen einbringen und damit auch neue Ideen und Diskussionstoff beitragen, kann daraus schnell eine sehr interessante und informative Diskussion werden. Marco Jank geht da zum Beispiel mit seinem Workshop-Gedanken der Campixx in die richtige Richtung. Aber auch hier wäre es super, wenn die Workshop-Moderatoren die Themen ihrer vorjährigen Workshops wieder aufgreifen und über die entsprechende Entwicklung sprechen. Das muss natürlich so gestaltet werden, dass auch Newcomer ohne Weiteres einsteigen können - eine kleine Herausforderung mit großem Mehrwert wie ich finde.

Kurz gesagt bin ich der Meinung, dass regelmäßig stattfindende Konferenz-Reihen in den einzelnen Themen einen roten Faden brauchen. So wird es für versiertere Besucher viel interessanter, auch das Ticket für die folgende Konferenz zu kaufen. Man wüsste, was einen erwartet und würde nicht die 'Konferenz im Sack' kaufen. Das ist zwar etwas überspitzt, aber mir persönlich geht es so. Oftmals sind Topics wenig aussagekräftig oder schiessen am Inhalt vorbei. Es ist nicht unbedingt erkenntlich, dass im Endeffekt mal wieder das Thema XYZ durchgekaut wird.

Unbezahlbar und immer das große PLUS: Netzwerken!

Der persönliche Kontakt mit Freunden, Kollegen und Partnern ist für mich der eigentliche Grund, an diversen Konferenzen und Veranstaltungen teilzunehmen. Es geht Nichts über den privaten und geschäftlichen Plausch bei einem frisch gezapften Bier. Persönliche Treffen in lockerer Atmosphäre schaffen eine wunderbare geschäftliche Grundlage für langfristige Zusammenarbeit oder einfach nur den schnellen Deal. Man kann mit Ideen, Anfragen, Vorschlägen und auch Bitten ganz anders auf Menschen zugehen, mit denen man eine gute Zeit hatte, mit denen man regelmäßig das Gespräch sucht und sich austauscht. Auch persönliche, praktische Erfahrungen mit in den Workshops angesprochenen Themen lassen sich ausführlich und ohne strikten Fahrplan diskutieren. Hier sprudelt das Wissen und Alkohol lockert ja bekanntlich die Zuinge. Branchenkonferenzen und Veranstaltungen bieten dazu die beste Möglichkeit. Wo und wann sonst treffen Kompetenzen so gebündelt aufeinander?

Fazit - lohnt sich die Teilnehme an Konferenzen und anderen Veranstaltungen?

Ja, definitiv und auf jeden Fall! Wenn man mit dem Konferenzprogramm auch nicht unbedingt glücklich werden muss, finden sich zwischen den Sessions, Vorträgen  und Workshops immer wieder kleine Gruppen zusammen, die sich intensiv austauschen und inspirieren. Die besten Ideen entwickeln sich im kreativen Austausch oder unter der Dusche beim Dauerberieseln mit heißem Wasser.

]]>
Wed, 31 Aug 2011 00:00:00 +0200 Günther Giani
<![CDATA[So funktionieren Metanetzwerke: Umsatz mit wenig Aufwand]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/metanetzwerke-einfach-und-effizient Bereits im November 2008 hat die adgoal GmbH mit bee5.de (zum 01.02.2016 eingestellt) einen Linkshortener gelauncht, welcher die zu kürzenden URLs mit den Produktdaten großer Partnerprogramme verglichen und bei Übereinstimmung mit einem Affiliate-Link maskiert hat. Im Oktober 2009 startete die iuventa GmbH mit adtago.de die ausgewachsene B2B-Version von bee5.de. adtago.de heißt seit kurzem adgoal.de und ist, wie auch yieldkit.com ein Meta-Affiliatenetzwerk. Was genau das ist und welche Vor- und Nachteile daraus für Affiliates und Merchants entstehen, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

Metanetzwerke im direkten Vergleich

 adgoal.de adgoal.deyieldkit.com yieldkit.comskimlinks.com skimlinks.comviglink.com viglink.com
Provisionsanteil80% - 90%75%k.A.k.A.
Auszahlung ab25€30€55€$10 für PayPal
$50 für Überweisung
Auszahlungszyklusmonatlichmonatlichmonatlichmonatlich
Advertiser60.000+45.000+60.000+70.000+
 AnmeldenAnmeldenAnmeldenAnmelden

Funktionsweise von Metanetzwerken

Metanetzwerke schalten sich zwischen Affiliates und Netzwerke haben selber als Affiliate Zugriff auf einen Großteil von Partnerprogrammen aus verschiedenen Netzwerken. Diesen Zugriff teilen sie mit eigenen Metanetzwerk-Affiliates und bieten ihnen so die Möglichleit, Affiliatelinks dieser Partnerprogramme ohne vorherige Anmeldung beim eigentlichen Netzwerke und Bewerbung beim Partnerprogramm verwenden zu können und so an den Umsätzen zu partizipieren. Affiliates bekommen in einem Metanetzwerk eine eigene, eindeutige ID. Diese ID wird beim Aufruf der Metanetzwerk-Tracking-URL als Sub-ID an das eigentliche Netzwerk weitergereicht. Auf diese Weise ist es möglich, jede Transaktion dem richtigen Affiliate im Metanetzwerk zuzuordnen. Von den so erzielten Provisionen wird ein Teil als Servicegebühr einbehalten und der Rest (meistens zwischen 70& und 80%) an den Affiliate ausgeschüttet.

Maskiert werden in der Regel und je nach Metanetzwerk und Tools URLs, welche sich im Content befinden. Der Content wird geparsed, URLs werden herausgefiltert und auf ein Partnerprogramm geprüft. Wurde ein Partnerprogramm gefunden, wird in den meisten Fällen per JS-onClick weitergeleitet, so dass der eigentliche Link nicht überschrieben und somit ggf. deaktiviert wird.

So funktionieren Metanetzwerke

Vorteile für Affiliates

Einmal bei einem Metanetzwerk angemeldet, hat der Affiliate die Möglichkeit, mit einem Codeschnipsel im Header bzw. Footer seiner Seite unzählige Partnerprogramme zu bewerben. Die Affiliates müssen sich um nichts mehr kümmern, wenn sie den Code erst einmal ins Template integriert haben und alle Partnerprogramme stehen sofort zur Verfügung.

Nachteile für Affiliates

Da das Metanetzwerk mit der Bereitstellung seiner Dienstleistung natürlich Geld verdienen möchte, wird nicht die volle Provision des Ur-Partnerprogrammes an den Affiliate weitergereicht. Nehmen wir an, der Warenkorbwert eines 10%-Sale-Programmes beträgt 100 Euro. Davon gehen 10 Euro an das Metanetzwerk, welches davon in der Regel 70% bis 80% an seine Affiliater durchreicht. Der Affiliate verdient also 7-8 Euro anstelle der eigentlichen 10 Euro. Ein weiterer Nachteil kann sein, dass die API-URLs der Anbieter in Adblocker-Listen landen. Somit wären auf einen Schlag alle Werbeanzeigen deaktiviert, wenn ein User mit AdBlocker daherkommt.

Vorteile für Merchants

Die Reichweite und echte Performance für Merchants wird durch Metanetzwerke gesteigert, und das ohne aktives Zutun von Seiten der Merchants. Metanetzwerke beziehen ihre Daten direkt aus den angeschlossenen Affiliatenetzwerken. Einzige Voraussetzung ist, dass die Merchants ihr Partnerprogramm in mindestens einem angeschlossenen Affiliatenetzwerk laufen haben. Dabei ist zu beachten, dass zumindest adgoal.de und bee5.de keine klassischen Kampagnen wie Gewinnspiele oder Probeabos aufnehmen und strikt auf die Qualität von Sale-Programmen setzen.

Nachteile für Merchants

Der Merchant gibt die Kontrolle über die Affiliates an das jeweilige Metanetzwerk ab. Da sich die Affiliates beim Metanetzwerk anmelden und somit automatisch für alle angeschlossenen Programme freigeschaltet sind, kann der Merchant die Qualität der Publisherseiten nicht mehr kontrollieren. Da aber die Metanetzwerke großese Interesse an eben dieser Qualität haben, werden sie darum bemüht sein, nicht qualifizierte Werbeflächen zu sperren.

Fazit

Die Arbeit mit Metanetzwerken können einem wirklich viel Arbeit abnehmen und eigenen sich besonders gut für zum Beispiel Neu-Affiliates, die in die Branche reinschnuppern möchten oder auch große Contentseiten, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen und verschiedene Redakteure beschäftigen. Die Abnahme der ganzen Anmelde- Bewerbungsprozeduren bei verschiedenen Netzwerken lassen sich die Metanetzwerke natürlich bezahlen und behanlten zwischen 20% und 30% der Ur-Provision ein. Von von eigentlichen 10% Provision bekommt der Affiliate also 'nur' 7-8% ausgeschüttet - hat aber weniger Stress und muss nicht darauf warten, beim jeweiligen Programm freigeschaltet zu werden. So können Metanetzwerke zum Beispiel optimal als adhoc-Lösung eingesetzt werden.

]]>
Fri, 11 Feb 2011 00:00:00 +0100 Günther Giani
<![CDATA[Whitelabel-Formulare selber bauen]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/whitelabel-formulare-selber-bauen Ich habe eine Vorliebe für an das Look&Feel einer Affiliate-Webseite angepasste Whitelable-Formulare. Es gibt zwar 'HTML Banner', mit denen Benutzerdaten abgefragt werden können, diese sind aber eigentlich immer grafisch aufbereitet und passen weder farblich noch von den Abmessungen ins eigene Layout. Ein einfacher Link auf das eigentliche Formular beim Merchant ist wohl die am häufigsten eingesetzte Lösung, im Hinblick auf den zu tätigenden, überflüssigen Klick aber nicht wirklich befriedigend.  Auch die von vielen Merchants angebotenen iFrames sind nicht das gelbe vom Ei, da sie den User je nach Browser und Bildschirmuflösungzum horizontalen und/oder vertikalen Scrollen nötigen. Da ich eben einen ähnlichen fall auf meinem Screen hatte, habe ich mir ein paar Gedanekn zu Do-It-Yourself-Whitelable-Formuaren gemacht.

Bitte beachten! Das hier ist lediglich die Ausformulierunge einer Idee und keine Anleitung, um einwandfrei funktionierende Whitelabel-Formulare zu bauen! Es gibt einige Gründe, die ein einmal funktionierendes Formular plötzlich zu einem unfunktionalen HTML-Gebilde werden lassen. Betrachtet diesen Beitrag daher nur als Denkanstoß! Darüber hinaus sollten solche Methoden mit dem jeweiligen Merchant abgesprochen sein, vielleicht gibt es ja auch technische Unterstützung.

Welche Möglichkeiten bietet der Merchant?

Vorweg möchte ich anmerken, dass die hier beschriebenen Methoden lediglich bei Lead-Programmen funktionieren können. Whitelabel-Lösungen für Shops, wo es um Abverkäufe und das Abbilden eines Wahrenkorbsystemes geht, sind um einiges komplexer, als die schlichte Abfrage von Daten, die es für die Lead-Generierung benötigt. Um ein Whitelabel-Formular in Eigenregie zu bauen, müssen zwei Dinge dringend beachtet werden:

  1. Die Partner-ID muss einwandfrei an die Scripten des Merchants durchgereicht werden
  2. Die übermittelten Daten müssen den von der weiterverarbeitenden Scrtipten als korrekt angenommen und verarbeitet werden können

 

Herkömmliche Trackinglinks nach dem Schema http://www.landingpage.de/?partnerid=12345 werden zum Beispiel von ProfiWin.de angeboten. ProfiWin bietet von Hause aus keine Whitelabel oder HTML-Werbemittel an. Der Ausgangspunkt ist also der einfache, herkömmliche Trackinglink, der den Benutzer zum Anmeldeformular auf Profiwin.de leitet. Und genau hier kann man ansetzen. Die Partner-ID wird per HTTP-GET in der URL übergeben. Stellt sich die Frage, ob die ID in einer Session gespeichert wurde, ebenfalls per GET an weitere URLS weitergegeben wird oder im Anmeldeformular ein verstecktes Feld bekommt, um per HTTP-POST übergeben zu werden. Auf der Landingpage von ProfiWin.de ist ein Button 'Jetzt anmelden', welcher auf http://www.profiwin.de/?partner=12345&site=anmeldung verlinkt. Hier wird die ID also (noch) mit GET weitergegeben. Ein Blick in den Quelltext der Anmeldeseite bringt noch mehr Informationen:

<form action="?site=anmeldung&partner=110207" method="post" name="anmeldung" id="anmeldung">

...

<input name="partner" type="hidden" id="partner" value="110207" />

</form>

Hier ist unschwer zu erkennen, dass die Partner-ID sowohl per GET im action-Parameter, als auch per POST im versteckten Feld 'partner' weitergereicht wird. Auf den ersten Blick lässt sich mit diesen Informationen ein prächtiges Formular selber basteln. Die Namen der Input-Felder müssen natürlich aus dem ursprünglichen Formular übernommen werden, da das weiterverarbeitende Script damit sonst nicht Arbeiten kann. So heisst das Feld für Vor- und Nachname in diesem Fall 'name', das für Straße und Hausnummer 'str', das für die Postleitzahl heisst 'plz' und so weiter.

<input name="name" id="name" type="text" value="" size="35" />

<input name="str" id="str" type="text" value="" size="35" />

<input name="plz" id="plz" type="text" value="" size="5" />

...

Auch die maximale Länge der Strings, festgelegt mit size="35" sollte übernommen werden, da man davon ausgehen muss, dass diese Einschränkungen vom verarbeitenden Script eingehalten werden. Das sieht alles nach besten Voraussetzungen aus, wenn da von ProfiWin nicht gecheckt würde, von wo die Anfrage kommt. Ich habe das oben beschrieben Beispiel getestet und wurde nach dem Absenden des Formulares auf folgende Seite weitergeleitet: http://www.profiwin-gmbh.de/?site=spam. ProfiWin geht also gegen diese Art von Datenübermittlung vor, was auch verständlich ist. Schliesslich könnte man als Affiliate das Formular trügerisch einbetten. Ich habe für dieses Vorgehen vollstest Verständnis, es schadet aber sicher nicht, beim jeweiligen Merchant nachzufragen, ob die eigene Seite als gültiger Referrer der Daten freigegeben werden kann. Fragen kostet nichts.

]]>
Tue, 08 Feb 2011 00:00:00 +0100 Günther Giani
<![CDATA['Im Schnitt 600€ pro Sale' - Interview mit amiando]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/interview-mit-amiando Felix Haas (CEO), Günther Giani (Affiliate-Marketing.de), Timon Hartung (amiando Affiliate-Manager)

amiando.de ist der Anbieter eines Event-Ticketing-Systems. Ich habe im Dezember 2010 mit Timon Hartung (Affiliate-Manager von amiando.de) über das Partnerprogramm von amiando gesprochen und hoch interessante Tipps über die Nische 'Eventveranstaltungen' bekommen; eine Nische, die wachsen wird und in der man als aminado-Affiliate im Schnitt 600€ an einem Sale verdient.

Günther Giani (Affiliate-Marketing.de): Timon, bitte erkläre doch meinen Lesern kurz, was amiando.de genau ist. Auf der Homepage steht 'Tool für Online Eventregistrierung', was sicher nicht direkt jedem etwas sagt.

Timon Hartung (amiando.de): amiando.de ist in Deutschland relativ bekannt für Ticketing- und Registrierungsprozesse. Wenn jemand zum Beispiel eine Konferenz, eine Party oder sonst eine Veranstaltung macht, kann er über amiando.de den kompletten Kartenvorverkauf online abbilden. Schließlich ist nicht jeder Veranstalter so groß, dass er zum Beispiel regelmäßig große Konzerte veranstaltet und diese dann über ein eigenes System abwickeln kann. Bei amiando.de spielt die Größe und der Umfang der Veranstaltung keine Rolle. Das kann anfangen bei Geburtstagen, geht über Abiturfeiern, Konferenzen bis hin zu Großveranstaltungen. Sowohl die Anmeldung bei amiando.de, als auch die komplette Benutzung ist kostenlos und jeder kann sich innerhalb von 5 Minuten seinen eigenen Ticketshop aufsetzen.

Günther Giani: Wie genau verdient denn amiando.de mit seinem System Geld? Die Anmeldung und die Benutzung sind ja schließlich kostenlos.

Timon Hartung: Das ist richtig. Auch bei der Einrichtung eines Ticketshops fallen keine Kosten an. Die meisten Veranstaltungen, die über aminado.de abgebildet werden, sind aber kostenpflichtig und genau dadurch finanziert sich amiando.de. Wir übernehmen die komplette Kaufabwicklung und behalten uns eine Servicegebühr von 5,9% vom Ticketpreis ein. Der Rest wird auf das Konto des Veranstalters überwiesen. Es gibt auch User, die machen erst mal ein, zwei Events umsonst und verdienen erst mit dem dritten Event Geld. Auf diese Null-Euro-Tickets fallen natürlich auch keine Servicegebühren an.

Günther Giani: Wenn ich das richtig sehe, ist eure Dienstleistung also eher im B2B-Bereich anzusiedeln. Erfahrungsgemäß ist es nicht gerade leicht, für solche Dienstleistungen Traffic zu generieren. Wie ist das Partnerprogramm von amiando.de in dieser Hinsicht aufgestellt? Ein solches Programm sollte aufgrund des Aufwandes für den Affiliate schon das ein oder andere Schmankerl parat haben.

Timon Hartung: Das ist richtig, amiando .de ist definitiv ein B2B-Produkt und daher nicht leicht zu bewerben. Daher sind unsere Provisionen aber umso attraktiver. Wie bereits erwähnt, nehmen wir vom Ticketumsatz unserer Kunden eine Servicegebühr von 5,9%. Davon geben wir wiederum 20% an unsere Affiliates ab. Bei einem Ticketvolumen von sagen wir 10.000 Euro bekommt amiando.de eine Servicegebühr von 590 Euro. Davon bekommt der Affiliate 20%, was in diesem Beispiel einem Betrag von 118 Euro entspricht. Und das ist doch eine schöne Provision, oder?

Günther Giani: Ja, 118 Euro für einen B2B-Sale sind nicht schlecht. Aber wie schnell oder wie oft generiert man einen B2B-Sale, der ein Ticketvolumen von 10.000 Euro hat?

Timon Hartung: An einer durchschnittlichen Konferenz verdient amiando ca. 3000 Euro. Davon bekommt der Affiliate 20% und das macht im Schnitt, auf alle amiando-Events runter gerechnet, 600 Euro Provision für den Affiliate - für eine Veranstaltung wohlgemerkt.

Günther Giani: Das kann sich sehen lassen. Werden für die geworbenen Veranstalter Lifetime-Vergütungen ausgeschüttet? Sagen wir, ein Veranstalter macht einmal jährlich eine Konferenz, wie lange profitiert der jeweilige Affiliate davon?

Timon Hartung: Der Affiliate profitiert 12 Monate von den Umsätzen, den der geworbene Veranstalter generiert. Einer unserer ersten Affiliates hat mit seiner ersten vermittelten Konferenz 5000 Euro verdient. Der Kunde wurde zwar nicht online geworben, aber so viel Arbeit hat der Affiliate da sicher nicht reingesteckt.

Günther Giani: Wenn ich also einen großen Kunden werbe, der ein richtig dickes Event auf die Beine stellt, aber erst nach 13 Monaten aktiv wird, bekomme ich nichts?

Timon Hartung: Naja, das sehen wir auch nicht so eng und lassen immer gerne mit uns reden. Es ist natürlich in einigen Fällen möglich, die Lifetime-Provision auszuweiten. Das ist natürlich abhängig vom Volumen des Kunden. Auch Sonderkonditionen können ausgehandelt werden.

Günther Giani: Wie lange dauert es denn in der Regel, bis ein neu angemeldeter User sein erstes Event über amiando abwickelt?

Das amiando-Office

Timon Hartung: Durchschnittlich vergehen bis zum ersten Event ca. 3 Monate. Man darf als Affiliate also nicht erwarten, dass ein generierter Neukunde bereits am nächsten Tag ein Event mit einem Ticketvolumen von 100.000 Euro auf die Beine stellt. Die Planung, gerade von größeren Events, dauert einfach viel länger. Man darf sich als Affiliate nicht abschrecken lassen, wenn man in einem Monat 20 Leads generiert hat, aber kein Sale zustande kommt. Das kann ganz normal sein. Man kann sich in solchen Fällen auch einfach bei uns melden und nachfragen, was die Neukunden so treiben und ob da was in der Pipeline ist und welchen Umfang das schätzungsweise haben wird.

Günther Giani: In Hinblick auf die zwölfmonatige Lifetime-Provision interessiert mich das Wachstum von amiando. Schließlich sind bereits bestehende Kunden für Affiliates uninteressant, da die Events ja immer über den gleichen Kunden-Account abgewickelt werden.

Timon Hartung: Der Markt ist noch sehr neu und in Deutschland sind wir fast konkurrenzlos Marktführer. Dadurch ist es so, dass man vorhandenen Traffic aus dem Event- und Business-Bereich bei uns mit einer durchschnittlichen Conversionrate von 5-8% unterbringen kann. Die CR hängt natürlich stark von der Qualität des Traffics ab. Man kann zum Beispiel auch privaten Traffic konvertieren, allerdings sind da die Umsätze viel geringer, denn da geht es meistens um kleine, private Partys. Auch interessant sind Schulklassen, die eine Abiturfeier veranstalten, Vereine aller Art und so weiter. Das ist eigentlich schon fast B2C-Traffic. Zusammenfassend kann man sagen, dass alles, was mit der Verwaltung von Teilnehmern zu tun hat, ob mit oder ohne Anmeldegebühr, bei uns gut aufgehoben ist. Es sind auch schon Cross-Sales vorgekommen, wo jemand seine Geburtstagseinladungen über amiando abgewickelt hat uns später mit einer Firmenveranstaltung zu uns gekommen ist. Am besten ist ganz klar Business-Traffic, der aber wie gesagt auch schwerer zu bekommen ist. Wir haben zwar eine hohe Wachstumsrate, aber da sind noch wirklich viele potentielle Kunden draußen. Man nennt das so schön 'Blue-Ocean'. Die größte Konkurrenz von uns sind nicht, wie man vielleicht meinen könnte, die anderen Ticketing-Anbieter, sondern Excel. Es kommt darauf an, die Leute davon zu überzeugen, von ihrem Excel-Planungssystem wegzukommen. Es ist ja auch wahnsinnig umständlich immer wieder aufs Konto zu schauen und zu überprüfen, ob Teilnehmer XY den Betrag überwiesen hat oder nicht und ein entsprechendes Häkchen in der Tabelle zu setzen. Diesen Leuten muss man zeigen, dass es mit amiando eine weitaus elegantere, komfortablere und rentablere Lösung gibt.

Günther Giani: Du hast eben gesagt, dass der Affiliate mit dem 5000-Euro-Gewinn den Kunden offline akquiriert hat. Wie kann man sich das vorstellen? Muss der Neukunde amiando mitteilen, durch wen er geworben wurde?

Treffpunkt und Pinnwand

Timon Hartung: Wenn man den ein oder anderen Eventveranstalter persönlich kennt und amiando vorschlägt, reicht ein Anruf bei unserem Affiliate-Team. Wir müssen halt wissen, welchen Veranstalter wir welchem Affiliate zuordnen und offline wird ja bekanntlich nicht mit IDs getrackt. Wir checken das das dann natürlich nochmal. Es ist also auch möglich, sich Veranstalter nachvergüten zu lassen. Das passiert wie gesagt nur nach einem ausführlichen Check, zu dem auch die Rücksprache mit dem Veranstalter gehört. Wir haben zum Beispiel auch einige Direct-Sales über Kunden, die beispielsweise als Eventveranstalter arbeiten und ihre persönlichen Kunden und deren Veranstaltungen direkt über unser Affiliate-System abrechnen. Das ist online wie offline alles eine Frage des Traffics beziehungsweise der Connections.

Günther Giani: Angenommen, ein interessierter Affiliate würde nach dem Lesen dieses Interviews gerne mit amiando zusammenarbeiten, das Ticketing-Gebiet ist für ihn aber Neuland und er hat den entsprechenden B2B-Traffic nicht. Welche Strategien empfiehlst du, auf welche Keywords sollte man gehen und wie schaut es bei euch mit SEM aus?

Timon Hartung: Wenn man neu in dem Sektor ist und mit amiando durchstarten möchte, kann man als erstes einfach mal bei uns anrufen und wir können zusammen planen, in welche Richtung die Reise gehen soll. Grob kann man zu den Keywords sagen, dass Ticketing, Event Management, Event Registration, Event Planning usw. Diese Keywords performen natürlich abhängig vom gelieferten Traffic. Zum Keyword Ticketing möchte ich noch erwähnen, dass man in dem Bereich nicht so gute Umsätze erzielt, weil das zu stark in den Entertainmentbereich geht.

Günther Giani: Sind für eine deutschsprachige Zielgruppe auch diese englischen Keywords am sinnvollsten?

Timon Hartung: Event-Management gibt es ja auch auf Deutsch, klar. Da kommen natürlich noch Keywords wie Event-Veranstaltung, Event-Planung usw. dazu, wobei man eigentlich schon auch auf die englischen Ausdrücke setzen kann. Das größte Keyword in unserem Bereich ist sicherlich Event-Management, jedoch kommt da definitiv nicht die beste Conversion darüber. Ich würde nicht sagen, dass es das beste Keyword gibt. Wenn man sich den Traffic-Mix und die Conversion anschaut, kann man aber ganz klar sagen, dass die genannten Keywords zu den Besten gehören. Man muss auch sagen, dass der Traffic im B2B-Event-Bereich sehr schnell sehr 'longtailig' wird.

SEM ist in unserer Nische relativ teuer und damit sollte man sich gut auskennen. Um oben mitspielen zu können zahlt man mal schnell 3-4 Euro pro Klick. Hier muss man wirklich auf den Traffic und die Conversionrate achten. Nach Eventmanagement suchen zum Beispiel sehr viele Leute, die in diese Richtung studieren wollen und somit ist der Traffic nichts wert, dafür aber sehr teuer. Der Begriff 'Ticketing' ist sehr stark von Airlines belegt. Man kann also wirklich viel Geld für schlechten Traffic ausgeben. Und um es vorweg zu nehmen: Brandbidding ist bei uns nicht erlaubt, denn das machen wir selber. Das wäre zu einfach weil die Marke amiando in Deutschland sehr groß ist. Wenn man sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt hat, als Veranstalter oder Teilnehmer, dann ist amiando meistens schon ein Begriff. Dadurch ist natürlich die Conversionrate deutlich besser, gerade in Deutschland.

amiando ist international

Günther Giani: Wie schaut es mit internationalem Traffic aus?

Timon Hartung: Den können wir auch monetarisieren. Wir haben eine spanische Seite, eine französische, eine englische und eben unsere Deutsche Seite. In den USA und in UK haben wir zwar ernstzunehmende Konkurrenz, aber in den anderen Ländern sieht es wieder sehr gut aus. Überall, wo nicht Englisch gesprochen wird, mischen wir ganz oben mit. Was noch wichtig ist, ist die Tatsache, dass wir fast jede Währung anbieten und das kann unsere Konkurrenz nicht. Gerade in Spanien, Frankreich und Deutschland hat man echt gute Chancen, da wir in diesen Ländern nahezu konkurrenzlos sind. Frankreich ist aber ehrlichgesagt nicht der leichteste Markt. Französischer Traffic konvertiert zwar unheimlich stark, aber es kommen kaum Events zustande. In Deutschland ist sicherlich der Markt, wo es am einfachsten ist Conversions zu kriegen und gute Umsätze zu erzielen. In UK kann man höhere Umsätze erzielen wenn man die Conversions bekommt. Das ist aber wegen der Konkurrenz nicht ganz so einfach. Den spanischen Markt muss man auch unterscheiden zwischen Spanien selber, wo das ganze Thema noch in den Kinderschuhe steckt, und Südamerika. In Südamerika ist es zum Beispiel einfach, günstige Leads zu generieren, die aber, ähnlich wie in Frankreich, nicht wirklich zu barem Geld werden. Spanien ist da etwas einfacher, aber konvertiert auch ein bisschen zäher. Wir können auf jeden Fall diese vier Sprachen, unabhängig vom Land, weltweit bedienen. Und das können die meisten anderen nicht.

Günther Giani: Eben hast Du gesagt, dass dich Neulinge aus dieser Nische anrufen können, um mehr zu erfahren und Tipps zu bekommen. Um Dir einige Telefonate zu ersparen Frage ich jetzt einfach mal, was dieses 'Mehr' ist und welche Tipps du geben kannst. Ich bin jetzt der neugieriger Anrufer und potentieller amiando-Affiliate...

Timon Hartung: Was wir dir auf jeden Fall erstmal anbieten können ist Content. amiando ist ein sehr komplexes Produkt, deswegen ist es sehr erklärungsbedürftig und wir haben auch ein gutes Sales- und Support-Team, was den Kunden direkt nach der Registrierung an die Hand nimmt und ihn bis zu den Sales führt. Daher ist es auch für jemanden der neu in den Bereich einsteigt nicht gerade einfach, mit eigenen Worten zu erklären, was das Produkt von amiando ist. Einfach Texte zu kopieren ist natürlich aus SEO- und Copyright-Gründen richtig schlecht. Bei der Contenterstellung für die Affiliates fängt unser Support an. Wir erstellen auch gerne maßgeschneiderte Konzepte, wie man gemeinsam bestimmte Longtail-Begriffe angehen kann. Wir können zum Beispiel auch Events und dazu passende Daten ausliefern, die man sonst nicht so einfach bekommt. Für Top-Affiliates erstellen wir auch gerne individuelle Werbemittel, Newsletter-Templates. Auch eigene Landingpages mit A-B-Tests können wir realisieren. So sieht der Affiliate, auf welcher Landingpage sein Traffic besser konvertiert. Wir haben auch spezifische Landingpages für verschiedenen Traffic. Wenn man zum Beispiel größtenteils Konferenz-Traffic hat, dann haben wir dazu die passende Landingpage, die eine deutlich höhere Conversionrate hat. Die Startseite von amiando ist aber ohnehin schon sehr conversionstark. Man kann also den Traffic auch ohne Sorgen direkt auf unsere Startseite leiten.

Günther Giani: Du hast gerade im Zusammenhang mit den individuellen Werbemitteln und Newsletter-Templates usw. den Begriff 'Top-Affiliates' in den Raum gestellt. Würden kleinere Affiliates diese Dienstleistung auch zur Verfügung gestellt bekommen?

Timon Hartung: Ich sage es mal so: es ist immer eine Frage, was man mit einer Seite erreichen will und erreichen kann. Wenn ein Affiliate auf uns zukommt und sich mit eigener Seite, eigenem Content usw. für Affiliate-Marketing mit amiando dediziert, dann können wir sicherlich mehr Hilfe geben, als wenn es sich um eine kleine, private Homepage handelt, wo einfach nur ein Banner von uns eingebunden ist. Das ist einfach eine Rentabilitätsfrage. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir sehr viele Dinge bereits so optimiert und automatisiert haben, dass auch der kleine Affiliate für sich testen kann, ob er lieber auf die Startseite oder auf die Anmeldeseite verlinkt, ob er besser Textlinks oder Banner schaltet. Aber grundsätzlich kann sich natürlich jeder Affiliate bei uns melden und wir versuchen dann zu helfen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Wenn jemand auch nur wenig Traffic aus dem Bereich hat, lohnt es sich für uns schon, mit dieser Person zusammenzuarbeiten.

Günther Giani: Ihr habt euch für ein eigens betreutes Inhouse-Partnerprogramm entschieden und seid nicht an ein großes Affiliate-Netzwerk angeschlossen. Was war ausschlaggebend für diese Entscheidung?

Movement ist Alles!

Timon Hartung: Erst mal können wir durch die entfallende Netzwerkgebühr mehr an unsere Affiliates auszahlen. Wir sind außerdem flexibler was die Einstellungen für jeden Affiliate angeht. Das geht natürlich auch in den meisten Netzwerken, aber das ist doch mühseliger, da man die Top-Affiliates nicht unbedingt gruppieren kann, sondern viel händisch einstellen muss. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man den Kontakt zu seinen Affiliates um Weiten besser pflegen kann. Bei vielen Netzwerken ist es ja so, dass der Merchant seine Affiliates nicht mal namentlich kennt und die Kommunikation ausnahmslos über das Netzwerk stattfindet. Es ist für uns intern viel einfacher zu managen wenn man direkt mit dem System und den Affiliates arbeiten kann. Wir haben jetzt vielleicht nicht ein so ausführliches Statistik-System wie es beispielsweise affilinet oder ADCELL haben, aber die wichtigsten Statistiken haben wir auch. Für Informationen, die nicht aus der Statistik einsehbar sind, kann man uns gerne anrufen. Ein weiterer Grund für ein eigenes Partnerprogramm ist unser Event-Ticketing, mit dem man eigene Tickets verkaufen und verprovisionieren kann. Dadurch, dass dieses Event-Ticketing so ad hoc ist, müssen wir einfach ein eigenes Affiliatesystem dahinter haben. Noch ein Grund für ein eigenes System ist, dass bei uns das Prinzip des First-Cookie-Counts zählt und das bieten die Netzwerke nicht an.

Günther Giani: Das ist ja interessant. Für gewöhnlich wird ja das letzte Cookie als ausschlaggebend für eine Transaktion gewertet. Warum ist das bei amiando anders?

Timon Hartung: Zum einen hat das technische Hintergründe und zum anderen denken wir, dass der erste Klick, der bei uns registriert wird, der Klick ist, der den potentiellen Neukunden auf uns aufmerksam gemacht hat. Er kennt amiando also durch diesen ersten Kontakt, den der erste Affiliate hergestellt hat. Man kann davon ausgehen, dass auch die ersten Informationen nach diesem Klick angelesen werden und somit ist für uns der Erstkontakt der, der später vergütet wird.

Günther Giani: Hast Du abschließend noch einen Tipp für zukünftige Affiliates? Was zieht besonders gut und wie könnte man anfangen?

Vielen Dank und auf Wiedersehen!

Timon Hartung: Klar! Am besten ist es, wenn man sich selber mal bei amiando anmeldet und irgendein Event veranstaltet. So lernt man das Produkt kennen und es ist immer gut zu wissen, was man eigentlich bewirbt. Es funktioniert zum Beispiel immer gut, wenn man solche Systeme Step-by-Step erklärt. Wie meldet man sich an, was muss man einstellen, wie binde ich das System in meine Seite ein und so weiter. Am Ende und am Anfang dieser Beschreibung ein Affiliate-Link und dann passt das schon. Unsere Affiliates dürfen auch gerne Screenshots machen, das Logo und andere öffentlich zugänglichen Sachen verwenden. Nur muss dabei immer ein direkter Bezug zu amiando sichergestellt sein. In Zusammenhang mit einem anderen Produkt sehen wir unser Logo natürlich nicht gerne und das würden wir dann auch ansprechen. Wenn man sich unsicher bei der Verwendung von Material jeglicher Art ist, bitte einfach anrufen oder eine Email schreiben.

Und ich möchte auch gerne noch einen Blick in die Zukunft werfen: Es ist absehbar, dass immer mehr Veranstalter von ihren Excel-Tabellen hin zu professionellen Lösungen gehen. amiando wird definitiv weiter wachsen. Wenn man jetzt anfängt, Affiliate-Marketing für amiando zu machen, ist das sicherlich eine Sache, mit der man in ein paar Jahren noch mehr Geld verdienen kann, als es jetzt schon möglich ist. Es ist eine Nische die wachsen wird und bisher sind noch nicht viele Affiliates darauf aufmerksam geworden.

]]>
Mon, 07 Feb 2011 00:00:00 +0100 Günther Giani
<![CDATA[Partnerprogramme, die ich NICHT aufnehme]]> https://www.affiliate-marketing.de/blog/partnerprogramme-die-ich-nicht-aufnehme Ich habe gerade das Partnernetzwerk AdCocktail.com an das System von Affiliate-Marketing.de angeschlossen. Beim ersten Überfliegen und Editieren der neuen Datensätze von AdCocktail, sind mir Partnerprogramme und Kampagnen aufgefallen, die ich auf den ersten Blick etwas seltsam finde (Zum Beispiel 'Tara die Hellseherein', welche übrigens auch in anderen Netzwerken vertreten ist...). Auch bei anderen teilweise großen Netzwerken sind mir in der Vergangenheit schon Partnerprogramme aufgefallen, die ich nicht freigegeben habe. Es ist mir wichtig, eine gewisse Qualität zu waren, was die auf Affiliate-Marketing.de gelisteten Partnerprogramme angeht. Aus diesem Grund habe ich jetzt mal schriftlich fixiert, welche Partnerprogramme und Kampagnen in meinen Datenbanken keine Chance haben.

Hellseherei, Wunderheiler und andere Scharlatane

Vor ein paar Wochen ist ein Partnerprogramm namens Tara bei einigen Netzwerken gestartet. Angeboten wird dort ein 'gratis Blick in die Zukunft'. Zwei Deinge gefallen mir an dem Angebot nicht: Zum einen ist es so, dass jeder normale Mensch an hellseherischen Fähigkeiten zweifeln sollte und zum anderen wird mit einem Gratis-Angebot geworben, tatsächlich steht aber in den AGBs, dass '...die Telefonkosten, die beim Aufrufen der Website durch die Verbindung zum Internet entstehen, allein vom Nutzer zu tragen sind.' Von der Kündigung eines Abonnenents ist auch die Rede. In meinen Augen ist schon das angebotenen Produkt Grund genug für eine Löschung bzw. Nichtaufnahme des dazugehörigen Partnerprogrammes. Die ganz klar irreführende Gratis-Werbung wäre ein weiterer Grund, das Partnerprogramm ins Nirvana zu katapultieren. Für mich steht daher fest: Zwei Mal 'Fail', gelöscht und auf Ewig blockiert!

Sich mit kostenlosen Produkten Dritter bereichern

Ein Beispiel dieser Kartegorie ist Opendownload.de. Auf dieser Seite wird Gratis-Software wie der Adobe Flashplayer, Openoffice, DivX, Google Earth usw. zum Download angeboten. Ansich ist das nicht schlimm, wäre da nicht die Tatsache, dass sich die Betreiber der Seite an fremden Produkten bereichen, die von den eigentlichen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 'Betrug ist im strafrechtlichen Sinn ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in rechtswidriger Bereicherungsabsicht das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so irreführt, dass es sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt, d. h. materiellen Schaden zufügt.' So nachzulesen auf Wikipedia. Fazit für das Partnerprogramm: keine Chance!

Poker und andere Glücksspiele

Aus rein rechtlichen Gründen nehme ich solche Partnerprogramme nicht auf. Ich habe nichts gegen Poker und spiele selber sehr gerne. Leider ist es rechtlich derzeit ein bisschen kritisch, so dass ich auf eine Listung von Partnerprogrammen, welche sich mit Glückspiel beschäftigen, Abstand nehme.

Erwachsenenunterhaltung

Ein heikles Thema. Solange alles im Rahmen bleibt, sind Nackedeiseiten für mich persönlich in Ordnung. Nun ist es aber so, dass auf Affiliate-Marketing.de mitunter sehr große Brands vertreten sind, teilweise auch Werbeplätze buchen und nicht im Kontext mit der Erwachsenenbranche genannt werden wollen. Das verstehe ich voll und ganz und aus diesem Grunde werde ich auch in Zukunft keine Partnerprogramme aus diesem Bereich aufnehmen.

Kurz zusammengefasst und vervollständigt haben Partnerprogramme, die...

  • mit trügerischen Mitteln versuchen, die Benutzer zur Abnahme von Dienstleistungen oder Waren zu bewegen
  • fiktive Dienstleistungen/Waren anbieten (Hellseherei usw.)
  • kostenlose Dienstleistungen/Waren dritter Anbieter verkaufen
  • Poker und andere Glücksspiele bewerben
  • pornografisches Material anbieten
  • sich in irgendeiner Art diskriminierend gegenüber Randgruppen, Menschen anderer Herkunft, Religionen usw. präsentieren

keine Chance, den Weg in meine Datenbanken zu finden! Ich bitte darum, in den oben genannten Fällen von einer Anfrage auf einen Eintrag auf Affiliate-Marketing.de Abstand zu nehmen und die Zeit lieber damit zu erbringen, die moralischen Aspekte des eigenen Angebotes zu hinterfragen...

]]>
Tue, 18 Jan 2011 00:00:00 +0100 Günther Giani