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Schadet Referrer-Tracking den Affiliates?

Zugegeben, der Titel ist etwas provokativ. Wirklich schaden im eigentlichen Sinne tut Referrer-Tracking sicher nicht. Inspiriert vom Artikel ‘Transparent Partnerprogramm Linkspam‘ auf Seo-Radio.de, habe ich mir jedoch nähere Gedanken zum Referrer-Tracking gemacht. Mario kritisiert im oben genannten Beitrag, dass das Partnerprogramm von Finanzen.de seine Affiliates für das eigene Linkbuilding missbraucht. Finanzen.de setzt auf Referrer-Tracking - es werden also keine klassischen Partnerlinks mit einer eindeutigen ID erzeugt. Die Affiliates tragen ihre Domains bei Finanzen.de ein und werden somit anhand des HTTP-Referrers identifiziert. Finanzen.de wird also von den Affiliates ’sauber’ angelinkt, ohne hässliche Parameter und IDs in der URL.

Ich habe das Verfahren des Referrer-Tracking im deutschsprachigen Raum erstmalig bei Finanzen.de wahrgenommen und fand diese Lösung auf den ersten Blick eigentlich recht attraktiv. Zwar würde ich mich selber auf keinen Fall als SEO bezeichnen und kann somit die folgenden Thesen nicht verifizieren, aber ich habe schon des öfteren gehört, dass Links auf Authoritäten und themenrelevante Seiten auch dem Ranking der eigenen Seite helfen können. Ebenfalls sollen einige Suchmaschinen Affiliate-Links ja nicht gerade mögen und durch Ad-Blocker werden als Affiliate-Links entlarvte Verweise auch schnell ausgeblendet. Man liest eigentlich überall, dass man Affiliate-Links aus mehreren Gründen maskieren sollte.

Einige Voteile
Eine solche Linkmaskierung entfällt natürlich praktischerweise bei Partnerprogrammen, die Referrer-Tracking einsetzen. Ein weiterer schöner Vorteil ist, dass das Deeplinken um einiges einfacher gestaltet wird. Es besteht keine Notwendigkeit, sich zuerst beim Merchant einzuloggen und sich einen Deeplink generieren zu lassen. Die URL der anzulinkenden Seite wird einfach 1:1 verlinkt. Praktisch und schnell.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich ernsthaft über den Titel dieses Postings nachdenke. Schließlich habe ich ja einige Vorteile des Referrer-Trackings aufzählen können, die mich beim wiederholten Lesen von diesem Verfahren überzeugen. Ich fasse zusammen:

  • Ad-Blocker werden effektiv ausgeschaltet
  • Deeplinken geht schnell und einfach
  • lupenreine Links auf die Anbieterseite
  • ggf. direktes anlinken von Authoritäten

Und das soll Affiliates schaden? Eigentlich wird die Arbeit ja erleichtert und bringt zudem oben genannte Vorteile mit. Referrer-Tracking sorgt aber auch mit jedem gesetzten Link auf einer Affiliate-Seite für einen astreinen Linkaufbau für die Merchants.

Und auch einige Nachteile (für Affiliates) unpraktische Begleiterscheinungen
Für Merchants ist dieser gerade angesprochene Nebeneffekt natürlich fantastisch und aus wirtschaftlicher Sicht effektiv wie nichts anderes. Da man davon ausgehen kann, dass die Affiliates Ihre Seiten auf ein bestimmtes Thema optimieren und versuchen werden, mit affinen Begriffen gut zu ranken, bekommt die Anbieterseite des Merchants tausende erstklassige und themenrelevante Links von verschiedenen Domains und IPs. DAS wünscht sich jeder SEO, denn bei der Masse an themenrelevanten Links von Seiten, die ständig optimiert werden, träumt ein solcher Tag ein, Tag aus! Wenn man nun noch beachtet, dass diese qualitativen Links im Rahmen eines eigenen Partnerprogrammes gesetzt werden und somit komplett kostenlos sind… besser geht’s wohl kaum.

Das aus Affiliate-Sicht Unschöne daran ist, dass man mit jedem gesetzten Link einen direkten Konkurrenten Mitstreiter beim Kampf um die SERPs unterstützt - denn das ist der Merchant in diesem Fall: ein Mitstreiter. Ich denke, dass Suchmaschinenoptimierung und Affiliate-Marketing Hand in Hand betrieben werden. Jeder SEO ist ein Affiliate und jeder Affiliate ist irgendwie ein bisschen SEO. Jeder weiß, dass der Kampf um die Positionen knallhart ist und aus dieser Sicht ist es für den Affiliate ärgerlich, beim Kampf um ein gutes Ranking den Merchant und direkten Mitbewerber mit erstklassigen Links zu versorgen und ihn somit nach oben zu katapultieren. Der Affiliate macht ganz klar SEO-Arbeit für zwei - für seinen Merchant und für sich selber (die Reihenfolge ist bewußt so gewählt). Und ich bin mir fast sicher bzw. weiß es von einem hier nicht genannten Merchant höchstpersönlich, dass genau dieser Effekt beabsichtigt ist.

Einer der eben aufgezählten Vorteile des Referrer-Trackings geht also zumindest für konkurrenzbewusste Affiliates wieder flöten, nämlich das Nicht-mehr-maskieren-müssen. Um das Partnerprogramm des Merchantes zu bewerben ohne ihn und somit einen Mitstreiter beim Linkaufbau zu unterstützen, müssen die Links wieder maskiert werden. Und das bedeutet wiederum, dass auch das Deeplinken nicht mehr mit Copy & Paste erledigt ist. Vielleicht kann man ein, zwei direkte Links stehen lassen, schließlich wird der Merchant ja mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann eine Authorität zum jeweiligen Thema und das wiederum soll ja dem eigenen Trust, Ranking oder was auch immer helfen.

Der Vollständigkeit halber möchte ich natürlich noch einen weiteren, eventuellen Nachteil des Referrer-Trackings nennen. Wenn der User anonym unterwegs ist und Referrer unterdrückt, kann das Tracking nicht greifen und eventuelle Umsätze landen im Nirwana.

Abschließend nochmal zurück zum Titel. Schadet Referrer-Tracking den Affiliates? Das sollte jeder für sich selber entscheiden. Schaden im eigentlichen und direkten Sinne wird dadurch aber sicher nicht angerichtet. Das Gute ist, dass man als Affiliate mit Hilfe von maskierten Links selber entscheiden kann, ob man den Merchant beim Linkaufbau unterstützen möchte und somit am längeren Hebel sitzt.

Edit: Versicherung.net wurde mittlerweile zu Finanzen.de firmiert. Der Text wurde am 15.05.2009 dementsprechend angepasst.

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Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 5. Januar 2009 um 11:37 Uhr veröffentlicht und unter Allgemeines gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

9 Kommentare zu „Schadet Referrer-Tracking den Affiliates?“

  • Mario sagt:

    >>Das Gute ist, dass man als Affiliate mit Hilfe von maskierten Links selber entscheiden kann, ob man den Merchant beim Linkaufbau unterstützen möchte und somit am längeren Hebel sitzt.

    Das stimmt nur bedingt, wenn ich beim neuen GKV Rechner die Links mit nofollow” versehe wird dieser nicht mehr ausgeliefert, das war eigentlich das was mich so ärgert. Klar ist die Folge das ich dieses PP dann nicht mehr bewerbe. Aber “einige” PP Betreiber sind ja auch sehr aktiv in Sachen Linkkauf und Google geht oftmals so vor, dass man schaut wer alles auf den Käufer linkt und wertet dann mal pauschal alle oder einen Großteil dieser Seiten ab. Ein Nicht SEO würde den Grund für eine Abstrafung seiner Seite dann wahrscheinlich niemals erfahren bzw. verstehen.

    Sowas gehört sich einfach nicht SEO und Affiliate sind zwei absolut verschiedene Paar Schuhe und sollten wenn überhaupt nur in Absprache mit dem Affiliate kombiniert werden.

  • Steffen sagt:

    Hässliche und viel zu lange Affiliate-Links machen durch die notwendige Maskierung viel Arbeit und zerstören außerdem validen Code. Welche Partnerprogramme gibt es denn noch mit Referrer-Tracking? Ich kenne außer versicherung.net nur handy-ortung.org. Funktionieren tut das gut, aber ein zusätzliches Kekschen finde ich wichtig.

  • Markus sagt:

    Ich sehe das aus Sicht des Affiliates auch sehr kritisch und kann mir kaum vorstellen, dass sich das durchsetzt.

    Bei größeren PPs kann sich aber auch für den Merchant ein Nachteil ergeben: Affiliates könnten theoretisch die Backlinks der Merchant-Domain checken und ein paar Domains anmelden, auf der die Seite verlinkt ist. Bei einer gewissen Größe wäre es schon recht mühsam, jede einzelne Domain manuell zu überprüfen.

  • Günther Giani sagt:

    @Mario: ich verstehe durchaus, was Du meinst. Deinen konkreten Fall von versicehrung.net, dass bei kleinsten Veränderungen des Codes das ganze Werbemittel aussetzt ist mehr als ärgerlich - keine Frage. Deinen Einwand wegen der Google-Linkkaufsache habe ich so garnicht gesehen. Das ist definitiv eine kritische Angelegenheit und würde mich, wenn ich es nicht sowiso machen würde, dazu veranlassen, meine Links zu maskieren. Interessanter Einwand!

    @Steffen: weitere Partnerprogramme mit Referrer-Tracking sind neben den schon genannten von versicherung.net und handy-ortung.org z.B. noch das Inhouse-Programm von baur.de, bergfreunde.de und technisch möglich ist es bei Partnerprogrammen, die mit QualityClick laufen. Und ein Keckschen ist ganz klar Pflicht ;-) Aber auch das kann vom Client unterbunden werden…

    @Markus: na das hättest Du besser nicht laut gesagt ;-) Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass jede Domain global nur einmal eingetragen werden kann.

  • liVe sagt:

    Bon-kredit macht das schon seit eingiger Zeit und die haben ihr Ranking damit auch massiv gepusht.
    Da werden zwar nach wie vor beide Methoden angeboten, allerdings nutzen viele nicht Seo Affine Affiliates die Clearlinks. Und das ledier auch noch ohne nofollow.
    Ist aus Sicht des Seo’s natürlich ne Sauerei…

  • Carsten sagt:

    Ich finde die Funktion des HTTP-Refferer Trackings grundsätzlich gut, da es dem Affiliate viel Maskierungsarbeit erspart. Solange der Merchant dem Affiliate die Wahl lässt welchen Linktyp er verwenden möchte sehe darin auch nichts verwerfliches. Übrigens habe ich das Thema vor ein paar Wochen mit Blick auf PostAffiliate Pro 4 näher beleuchtet…
    http://www.webmaster-support.net/Affiliate-Links-fuer-den-Linkaufbau-nutzen.html

  • Andreas sagt:

    Es gibt ja nicht nur den SEO Affiliate.. und für einen SEM Affiliate ist sowas nicht denkbar, denn dann gibt es schlichtwegs keine Tracking Möglichkeiten mehr. Ich finde für Referer Tracking müssten auf alle Fälle deutlich höhere Provisionen angeboten werden, denn das Risiko steigt nur auf der Seite des Affiliates. Der Merchant kann davon nur profitieren.

  • SEOPirat sagt:

    Hey danke für das auflisten der vorteile von deinem beitrag. Für deine 4 punkte angefangen von dem AD-Blocker. Mal gleich versuchen mich da dran zusetzten ohne große fehler zu machen wenn ich fragen habe falls etwas nicht ok ist werd ich mich an dich/euch wenden. ALLES WIRD GUT.

    Grüße an euch & das Affiliate-Marketing Team!

  • Matthias sagt:

    Also ich finde, dass die Affiliates bei Referrer-Tracking ganz schön über den Tisch gezogen werden können und es Faktoren gibt, an die viele vielleicht gar nicht mal denken, wie zum Beispiel Virenscanner und Firewalls, die automatisch Referrer unterdrücken.
    Andere “Sicherheits-”Programme wie Spybot-Search & Destroy oder SpywareBlaster blockieren ja sogar manche Cookies verschiedener Affiliate-Netzwerke. Ich habe das auch erst gemerkt, als ich mich bei Tradedoubler oder belboon nicht mehr einloggen konnte, nachdem ich meinen Computer von der Software gegen Schadsoftware “immunisieren” lassen habe…

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