300.000 Euro für einen B2B-Sale... whut?!

300.000 Euro für einen B2B-Sale... whut?!

04. June 2019, Günther Giani 1 Kommentar

Wenn Du regelmäßig meinen Newsletter liest, dann weißt Du es schon etwas länger. Mir ist ein Partnerprogramm vor die Flinte gelaufen, bei dem man für einen B2B-Sale mit hoher Auflage eine Provision im sechsstelligen Bereich einstreichen kann. Klar, das ist mit Sicherheit eher die Ausnahme, aber dennoch möglich. Doch selbst mit kleineren Auflagen kann man schon vier- bist fünfstellige Umsätze verdienen.

Stell Dir vor, der Duft des ersten Kaffees am Morgen verwöhnt Deinen Geruchssinn. Du setzt Dich an Deinen Laptop und während des Bootens nippst Du schon mal an Deinem frisch aufgebrühten Heißgetränk. Herrlich!

Du checkst Deine Basics, siehst, wie sich Deine Sichtbarkeit, Dein Traffic und Deine Umsätze entwickelt haben und plötzlich bleibt Dein Blick an folgendem Betrag kleben:

300.000 Euro für einen B2B-Sale

Da steht tatsächlich Provision: 300.000,00 EUR. Für eine Transaktion! BOOM!

Whoooa

Was hier nach einem plumpen 'Kauf-meinen-Kurs-und-ich-zeige-Dir-wie-Du-reich-wirst-Teaser' aussieht, ist tatsächlich jedoch die Darstellung einer möglichen Transaktion. Und kaufen musst Du bei mir auch nichts, denn alle Infos hier sind umsonst.

Ich zeige Dir, was möglich ist und wenn Du pfiffig bist und die richtigen Connections bzw. den richtigen Traffic hast, kannst Du hiermit ggf. was Knackiges auf die Straße bringen.

Aber der Reihe nach. Falls Du meinen Newsletter nicht bekommst, weisst Du bisher ja noch gar nicht, um welches Partnerprogramm es hier überhaupt geht.

And the Partnerprogram is...

Ever-Tag.de.

Ever-Tag verkauft Reisegepäckanhänger. Sollte Reisegepäck verloren gehen, kann man den Besitzer anhand des Tags ausfindig machen. Per QR-Code wird der Finder auf eine Profilseite geleitet, wo er die Kontaktdaten des Besitzers findet und ihm das Gepäck zusenden kann.

So weit, so simpel, so gut.

Ich habe mich ein bisschen auf der Seite umgesehen und festgestellt, dass ein Ever-Tag 12,90 Euro kostet. Bei einer Affiliate-Provision von 30% bleiben 3,87 Euro für den Affiliate übrig. Das ist okay, aber eigentlich keine Erwähnung im Newsletter wert.

Richtig spannend klang das für mich zunächst nicht, doch dann bin ich über den Menüpunkt Firmenangebot gestolpert...

B2B-Sales: Hohe Auflagen = hohe Provisionen!

Mein Interesse wurde schließlich schneller wieder erweckt, als ich u-n-s-p-a-n-n-e-n-d buchstabieren kann. Firmen, Sponsoren, Eventveranstalter etc. können Angebote für Bestellungen mit einem Volumen von 1000+ Auflagen einholen.

Und wo ein Angebot ist, ist im Optimalfall am Ende ein Verkauf.

Auf einen Schlag Verkäufe von 1.000, 25.000, 500.000 oder noch mehr Ever-Tags bewerben? Na klar! Hallo Ever-Tag.de, Du hast meine volle Aufmerksamkeit!

Aber okay, bleiben wir realistisch. Um Dich wieder sanft zu erden, greift an dieser Stelle die Überspannungs-Schutzeinrichtung dieses Blogs.

Einen Sale in der Größenordnung 1.000.000 Exemplare zu generieren, ist zwar nicht unmöglich, aber eher unwahrscheinlich. Also renn' jetzt nicht direkt blindlings zu Deinem lokalen Lamborghini-Fachgeschäft.

Nichtsdestotrotz klingt das für mich nach Potenzial und ich gehe davon aus, dass findige Menschen mit entsprechendem Netzwerk hier 4-5stellige Beträge einfahren können. Für mich ein Grund, darüber ein paar Zeilen in die Tasten zu hacken.

Lediglich der Columbo in mir musste noch eine Frage klären, bevor ich diese Zeilen hier schreiben durfte.

Wie genau werden B2B-Sales erfasst, die nicht über das Shopsystem generiert werden?

Guter Punkt, oder? Im Normalfall ist es ja so, dass nach einem Click beim Client ein Cookie gesetzt wird, anhand dessen der Affiliate beim Bezahlvorgang erkannt und vergütet werden kann.

Klassisches Tracking-Szenario

Wenn nun aber ein Sale über ein Kontaktformular eingeleitet wird, finden sowohl Beratung als auch Verkauf abseits des herkömmlichen Prozesses statt. Der Warenkorb wird nie gefüllt und der Bezahlvorgang wird nicht online abgeschlossen.

Klassisches Tracking-Szenario funktionier hier nicht

In diesem Szenario ginge die Provision also flöten, was dem vermittelnden Affiliate natürlich ganz übel vor den Kopf stoßen würde.

Nach einigen Telefonaten und Mails mit dem Geschäftsführer und dem Affiliate-Manager von Ever-Tag.de konnte aber eine Lösung gefunden und implementiert werden: Firmenanfragen werden über das entsprechende Formular mitsamt dem Auftragsvolumen im Trackingsystem erfasst. Bei erfolgreichem Abschluss wird der Sale angepasst und freigegeben.

Angepasst deswegen, weil sich der Stückpreis bei hoher Auflage natürlich nicht linear entwickelt, sondern exponential abnimmt. Das ist aber vollkommen normal, denn die Masse macht's günstiger. Darüber hinaus fließen noch ein paar andere Faktoren in die Preisberechnung ein.

Auf Anfrage wurde mir noch ein Infochart über die Preisentwickung und Vergütungen bei hochvolumigen Aufträgen zugeschickt. Ich habe die Margen neongrün auf schwarz gesehen: 300K+ sind möglich!

Auf geht‘s!

Na, Blut geleckt? Um die Voraussetzungen für die Jagd nach einem schmucken B2B-Sale zu schaffen, musst Du folgendes tun:

  1. Melde Dich über ADCELL beim Partnerprogramm von Ever-Tag.de an
  2. Teile dem Support von Ever-Tag mit, dass Du das B2B-Angebot bewerben möchtest. Die entsprechenden Werbemittel werden dann für Dich freigeschaltet.
  3. Löse das Zaumzeug Deines Großhirns, gönn' ihm einen ausgedehnten Auslauf und teste die apportierten Ideen!

Als Motivationsklapps habe ich hier noch ein paar Denkanstöße für Dich. Vielleicht ist es in diesem Bereich ja besser, die Kunden zu finden als sich finden zu lassen.

Kaltakquise sozusagen.

  • Persönliche Kontakte: Kennst Du Marketing- bzw. Eventverantwortliche eines Unternehmens? Sprich sie an!
  • Altmodisch offline: Wechsel doch mal das Medium und versuch's konservativ mit Direktmarketing per Briefpost.
  • Klassisch online: Eigene Landingpage, eigens gesteuertes Whitelabel-Formular (inkl. Double-Opt-in für Email-Kampagen) in Kombination mit SEM

  • Umtriebig sein: Knüpfe Kontakte, z.B. auf Messen/Events der Tourismusbranche und bringe Infomaterial mit QR-Code-Links zu Deinem Whitelabel-Formular unter die geschäftigen Entscheider
  • Interessant als Giveaway für Airlines, Kreuzfahrlinien etc. Anstelle von Keksen und Schokolade. Sind zwar teurer, werden aber nicht verputzt.
  • Be nice!

Viel Erfolg, junger Padawan!


Sei clever und lass Dir Infos wie diese hier direkt in Dein Postfach katapultieren - wer zuerst kommt mahlt zuerst!

1 Kommentare zu 300.000 Euro für einen B2B-Sale... whut?!

Alex
vor 1 Woche

Danke für die Einblicke. Interessant wie ich finde. Wobei die Anzahl schon riesig ist um eine gute Provision abzustauben. Grüße.

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„Ich würde das Internet sogar schon als klassische Werbeform bezeichnen.“

Christian-André Weinberger
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