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Die Macht großer Marken und wie Affiliates davon profitieren

12. January 2009, Günther Giani 1 Kommentar

Als ich am 03. Dezember letzten Jahres nach dem Affiliate-Xmas-Meeting auf der Suche nach einem Burger King früh morgens durch Nürnberg spaziert bin, sind mir unweigerlich etliche große Marken ins Auge gefallen. Eine Vielzahl der dahinter steckenden Unternehmen betreiben 'offline' ein hervorragendes Marketing. Sie sind in Einkaufspassagen, Zeitungen, im Radio, im TV, auf Litfasssäulen in Fußballstadien und vielen weiteren Werbeflächen ständig präsent und werden, bewusst und unbewusst(!) täglich von uns wahrgenommen. Diese Namen, Logos, Farben und Schriftzüge sind in unserem Leben allgegenwärtig und werden von uns längst als natürliche Gegebenheit akzeptiert. Besonders bewusst geworden bin ich mir dessen in besagter Nacht in Nürnberg. In einer dortigen Fußgängerpassage liegen einige Shops großer Unternehmen mit namenhaften Marken dicht an dicht nebeneinander. Das ist mir deshalb besonders aufgefallen, weil ein Gros dieser Unternehmen Affiliate-Marketing betreiben und mit ihren schicken Logos in meiner Partnerprogramm-Datenbank heimisch sind.

Fast automatisch habe ich meine Kamera gezückt, um diesen Eindruck in einigen Bildern festzuhalten. Je mehr Logos aus meiner Datenbank ich an den Fassaden wiederentdeckt habe, desto mehr wuchs der Gedanke, über die Macht großer Marken und Brands durch permanente Präsenz zu bloggen.

Natürliches Vertrauen in große Namen

Schon 1955 hatten die Kunden von Tchibo die Möglichkeit, den Kaffee vor dem Kauf in den Filialen zu kosten. Ob der Kaffee damals wirklich der beste war oder nicht kann und mag ich nicht beurteilen. Fakt ist, dass Tchibo mit der Möglichkeit des Vorkostens Vertrauen zu seinen Kunden aufgebaut hat und Tchibo's Kaffee-Marke Gold Mocca so zum beliebtesten Kaffee in Deutschland wurde. Tchibo hat schon damals angefangen, die Kunden durch eigene Überzeugung und Vertrauen an sich zu binden. Wie gesagt, vielleicht war der Kaffe nicht wirklich der beste Kaffe, aber Tchibo ist in die Offensive gegangen und hat deutlich gezeigt, dass sie hinter ihrem Produkt stehen und nichts zu verbergen haben. Das schafft Vertrauen und Tchibo hat heute Filialen in ganz Europa und verkauft mittlerweile neben Kaffee auch Reisen, Mode, Finanzdienstleistungen und mehr.

Dieses Vertrauen, welches viele große Marken genießen, können und sollten sich Affiliates unbedingt zu Nutze machen! Wenn Sie die Produkte und Dienstleistungen einer solchen großen Marke wie zum Beispiel Tchibo, vodafone oder Otto direkt bewerben, dann ist der Brand meistens schon in den Werbemitteln vorhanden und erweckt Vertrauen beim Verbraucher, da er weiß, was ihn nach dem Klick auf das Werbemittel erwartet. Das muss nicht bewusst passieren - Fakt ist, dass es so ist!

Ein Beispiel: moobicent bietet mobile Flatrates an. Vermutlich stolpern Verbraucher das erste Mal bewusst über die Marke moobicent, wenn sie sich mit dem mobilen Internet auseinandersetzen. Bis dahin dürfte der Begriff 'moobicent' für sie einem böhmischen Dorf ähneln. Einige Verbraucher werden eventuell skeptisch denken:

moobicent...?!? Noch nie von gehört. Ob das was taugt? Ach, die benutzen das Netz von vodafone! Na das ist mir ein Begriff!

moobicent erweckt Vertrauen mit vodafone

moobicent macht sich ganz bewusst die Bekanntheit von vodafone zu Nutze, unterstreicht damit die Qualität des eigenen Produktes und nimmt dem Verbraucher die Angst vor dem 'unbekannten Neuen'. Und genau das sollten auch Affiliates tun! Wenn sie eine bestimmte Marke oder ein Produkt bewerben, informieren sie sich vorher ein wenig über das Unternehmen:

  • Gibt es eine bekannte Muttergesellschaft?
  • Fusioniert die Marke sonstwie mit einem bekannten Unternehmen?
  • nutzen renommierte Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen dieser Marke?
  • hat das Produkt/Unterhemen besondere Auszeichnungen oder besonders gut in Verbrauchertests abgeschnitten?

All das sind Informationen, die den potentiellen Käufer ein Stück seiner natürlichen Skepsis nehmen und ihn zum Kauf veranlassen können! Lassen sie keine Information aus, die dem Verbraucher die öffentliche Anerkennung einer Marke und das damit verbundene Vertrauen aufzeigt. Achten sie dabei aber auch auf aktuelle Geschehnisse. In Zeiten, in denen ein Unternehmen öffentlich in der Kritik steht, ist es eventuell ungünstig damit zu werben, dass das Produkt X einen Dienst dieses Unternehmens verwendet. In solchen Fällen sollte man überlegen, diese Informationen lieber für sich zu behalten. Nicht, weil das Produkt schlecht wäre, sondern weil eine solche Information unnötige Skepsis beim Verbraucher hervorrufen könnte.

Das gerade beschriebene Markenverständniss ist für den Verbraucher fast ausschließlich unbewusst wirksam, jedoch mitunter kaufentscheidend und für Unternehmen, Agenturen und auch Affiliates marketingstrategisch von höchstem Wert!


Sei clever und lass Dir Infos wie diese hier direkt in Dein Postfach katapultieren - wer zuerst kommt mahlt zuerst!

1 Kommentare zu Die Macht großer Marken und wie Affiliates davon profitieren

markus
vor 11 Jahren

Sehr guter Artikel, kann ich nur so bestätigen!

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„Wer die Bedürfnisse des Menschen erkennt und richtig handelt, der wird bald ein reicher Mann sein.“

Walter B. Walser